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Alkoholverbot aus "triftigen Gründen"

Verschärfte Satzung für Schondorfer Seeanlagen

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Bekommt der Schilderwald in der Seeanlage „Zuwachs“? Die vom Gemeinderat verabschiedete neue Satzung muss auch für jedermann sichtbar kommuniziert werden.

Schondorf – Jetzt kann ein Schluck aus der Wodka-Flasche richtig teuer werden. Sollten Party-People in Nächten mit Alkoholverbot in der Schondorfer Seeanlage dabei erwischt werden, darf die Gemeinde ein Bußgeld bis zu 500 Euro verhängen. Das geht aus der neuen „Satzung über die Benutzung der Seeanlage“ hervor, die der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung verabschiedet hat.

Grund für den neuen Paragraphen 5 in der Satzung waren Alkohol-Exzesse bis zu Notarzt- und Polizei-Einsätzen, Ruhestörungen wegen zu lauter Musik, Verunreinigungen und Vandalismus im Umfeld von Schüler-Partys in der Gaststätte „Seepost“ und auch in angrenzenden Grundstücken während des Sammersee-Festivals auf dem Gelände des nahen Strandbades Forster. Dabei konnten weder die Seepost-Wirtin noch die Sammersee-Organisatoren etwas für die zu wild feiernden Heranwachsenden. Denn die waren entweder nicht auf den Partys und auf dem Festival oder sie hatten die Veranstaltungen bereits verlassen, um „outdoor“ unkontrolliert weiterzufeiern.

Der Gemeinderat sprach sich jetzt für die Möglichkeit eines zeitweisen Alkoholverbots an den Abenden und Nächten aus, an denen in unmittelbarer Nähe der Seeanlagen Veranstaltungen für die Jugend stattfinden. Damit habe die Polizei eine Handhabe, Anzeige zu erstatten sowie angetrunkenen und pöbelnden Jugendlichen einen Platzverweis zu erteilen. Partys, elektronisch verstärkte Musik, Campieren, Grillen oder die Benutzung der Rasenfläche nach 22 Uhr sind laut Satzung ohnehin generell untersagt.

Auch die Organisatoren des Sammersee-Festivals wollen in Zukunft verstärkt darauf achten, dass von ihnen nicht zu verantwortende Vorfälle nicht weiter den bislang guten Ruf des Festivals beschädigen und vielleicht wirklich eines Tage zu einem Verbot führen. Denn wenn dreitausend Besucher friedlich feiern und Musik hören, dürfe man aus dem schlechten Benehmen von ein paar Dutzend Jugendlichen außerhalb des Geländes nicht gleich auf das gesamte Festival schließen.

Obwohl von Anwohnern in einem Beschwerdebrief an die Gemeinde angeregt wurde, das SammerseeBenefiz-Festival zu verbieten, zu verlegen oder auf einen Tag zu reduzieren, wird es auch heuer im Strandbad Forster stattfinden. Der Gemeinderat gab in der gleichen Sitzung sein Okay für den Termin am Freitag, 26. und Samstag, 27. Juli. Damit wird die zwölfte Ausgabe des Festivals erstmals am ersten Wochenende der Sommerferien über die Bühne gehen. Ob durch die Verlegung weniger oder vielleicht sogar mehr Besucher kommen, wird sich zeigen.

In einem Punkt waren sich fast alle Gemeinderäte von Helga Gall bis Wolfgang Schraml einig: Das von der Jugend für die Jugend organisierte Sammersee-Festival sei eine Bereicherung für die Gemeinde und dürfe auf keinen Fall sterben. Darüber freut sich auch Peter Raithel vom gemeinnützigen Hilfsverein Gemeinsam-Ammersee in Schondorf. Er erhält jedes Jahr einen Teil des Reingewinns für die Projekte des Vereins gespendet. 

Dieter Roettig

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