Jetzt offiziell im Amt bestätigt

Anwältin wird VG-Chefin in Schondorf

VG Schondorf - Sandra Meissner ist Geschäftsstellenleiterin
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In Zeiten von Corona reicht der Ellenbogen: Sandra Meissner ist neue Geschäftsstellenleiterin der VG Schondorf, ihr Vorgänger Ralf Müller in beratender Funktion tätig.

Schondorf – Erst eine Woche im Dienst und „bereits angekommen“: Sandra Meissner, die neue Geschäftsstellenleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Schondorf, bedankte sich bei ihrer offiziellen Bestellung in der Sporthalle für die herzliche Aufnahme und versprach Bürgernähe und für alle ein offenes Ohr. Schondorfs Gemeindechef und VG-Vorsitzender Alexander Herrmann, seine Bürgermeisterkollegen Patricia Müller (Greifenberg) und Siegfried Luge (Eching) sowie die Ausschussmitglieder gaben wie erwartet einstimmig ihr Okay für die Nachfolgerin von Ralf Müller.

Der Verwaltungsfachmann geht nach 37 Dienstjahren in den Unruhestand, bleibt aber mit seinem Büro für Stadtplanung und Baurecht aktiv im Kommunalgeschehen. In bera­tender Funktion wird er seine Nachfolgerin noch umfassend einarbeiten. Dabei ist das Metier für die neue VG-Chefin nicht unbekannt. Von 2008 bis 2014 war sie Gemeinderätin in ihrem Heimatort Kottgeisering und von 2014 bis zum Ende der letzten Legislaturperiode ehrenamtliche Bürgermeisterin. Die 51-jährige Rechtsanwältin für Familien- und Erbrecht konnte hier viel praktische Erfahrung sammeln sowohl in der Rathauspolitik als auch in der Verwaltung.

Für den Posten in der VG Schondorf hat sie sich unter anderem beworben, weil hier die Strukturen ähnlich sind wie in ihrer Heimat. Kottgeisering und Schöngeising gehören zur Verwaltungsgemeinschaft Grafrath im Landkreis Fürstenfeldbruck. 7.390 Bürger stehen den 7.926 Einwohnern in der VG Schondorf gegenüber. Die Mutter von vier Kindern kennt sich bereits aus in ihrem neuen Wirkungskreis. Eine bevorzugte Wanderroute mit der Familie ist seit Jahren der Weg von Eching nach Schondorf.

Eine Aufgabe im Schondorfer Rathaus wird Sandra Meissner nicht übernehmen: die Leitung des Standesamts. Da sie über diese Spezialausbildung nicht verfügt, wird hier der langjährige Ordnungsamt-Mitarbeiter Manfred Schreiner die Nachfolge von Ralf Müller antreten.Im Zuge der Rathausrenovierung wegen Wasserschadens (wir berichteten) wird das Trauungszimmer zu einem Büro umgestaltet. Sämtliche Trauungen finden künftig „aushäusig“ im geschichtsträchtigen Studio Rose in der Bahnhofstraße statt.
Dieter Roettig

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