Zu Ehren des Hl. St. Leonhard

Kircherl umrundet Kirche

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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.
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Über tausend Zuschauer erfreuten sich beim Uttinger Leonhardi-Ritt an den festlich geschmückten Rössern, aufwendigen Motivwagen und Gespannen.

Utting – Glück mit dem Wetter hatten Teilnehmer und Zuschauer beim traditionellen Leohardi-Ritt in Utting. Der Himmel hielt dicht, als ein Dutzend Pferdegespanne und rund 150 Reiter die St. Leonhard-Kirche dreimal umrundeten und dabei von Pater Timotheus Bosch aus St. Otti­lien den Segen empfingen. Erst als die Aktiven mit den Ehrengästen in der Reithalle Sedlmeir bei Bier und Brotzeit saßen, fing es an zu regnen. Wenn man der alten Bauernregel glauben will, dann bleibt es so gemischt in den nächsten Wochen: „Wie‘s Wetter an Leonhardi is, bleibt‘s bis Weihnachten g‘wiß...“.

Seit 1982 hält der Uttinger Leonhardi-Verein mit Vorstand Michael Bauer die Tradition des Umritts aufrecht, der an den im sechsten Jahrhundert verstorbenen Leonhard von Limoges erinnert. Er galt erst als Patron der Gefangenen, was auf dem Motivwagen der Bauernschaft Utting eindrucksvoll demonstriert wurde. Später wurde Leonhard zum Schutzpatron für alle Belange des bäuerlichen Lebens sowie für Rösser und Hornvieh. Bauern und Fuhrleute riefen ihn an und baten um Schutz für ihre Arbeits­tiere. Ein Spruch aus dieser Zeit: „Nach der Arbeit Schwere, an Leon­hardi die Rösser ehre“. Diese Ehre begann auch heuer mit einem Festgottesdienst in der St. Leonhard-Kirche mit Pater Timotheus Bosch als Zelebrant und Festprediger. Anschließend erhielten die Pferde beim dreimaligen Umritt ihren Segen.

Nach den Vorreitern mit Kreuz und Standarte des Leonhardi-­Vereins präsentierten sich den rund 1.000 Zaungästen aufwendig dekorierte Motivwagen wie „Moses und die 10 Gebote“ oder „Jesu Gang auf dem Wasser“ und natürlich die St. Leon­hard-Kirche als originalgetreues Modell. Die Reitergruppen aus dem ganzen Oberland hatten ihre Pferde festlich geschmückt. Und sogar ein Esel holte sich seinen Segen ab.

Trachtenfrei

Auf der Ehrenkutsche Uttings Bürgermeister Josef Lutzenberger, Landtagsabgeordneter Alex Dorow, Pater Timotheus Bosch und Pater Xaviour Joseph Namplampara. Während sich Gespannlenker und Kutscher im bäuerlichen Gewand zeigten, vermissten die Zuschauer bei den Reitern Tracht und Dirndl. Wegen des unsicheren Wetters hatte man sie wohl zuhause gelassen.

Dieter Roettig

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