Schienenersatzverkehr keine Alternative?

In Geltendorf: S-Bahn-Anschluss mit Park-Chaos

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Alles für den Schienenersatzverkehr: Es wurde und wird rigoros abgeschleppt, am Bahnhof in Geltendorf.

Geltendorf – Da liegen die Nerven schnell blank: Aufgrund der heute begonnen Arbeiten an den Bahngleisen zwischen Geltendorf und Buchloe ist es zu chaotischen Zuständen am Geltendorfer Bahnhof gekommen. Grund: Für viele Pendler ist der Schienenersatzverkehr offensichtlich keine Alternativ. Sie kommen mit dem Auto.

Um den Bussen entsprechende Haltestellen am Bahnhof Geltendorf bereitzustellen, wurde im Bereich des südlichen P+R Parkplatzes ein Haltverbot eingerichtet – bis 2. Juli. Zudem ist auf dem Parkplatz das Parken nur innerhalb der markierten Flächen erlaubt. Da viele Fahrgäste den Geltendorfer Bahnhof ansteuerten, um von dort ohne Busfahrt die (S-)Bahn zu erreichen, war das Missachten von Verkehrszeichen heute eher die Regel. „Und das wiederum machte die Durchfahrt und das Halten der Busse unmöglich“, so Polizeisprecher Markus Siebert. Die Busse seien teilweise bis zu 15 Meter lang und benötigten den vorhanden Fahrraum auf dem Parkplatz. Um den Schienenersatzverkehr wieder reibungslos zu gewährleisten, mussten heute Vormittag bereits 13 Autos aus den Landkreisen Landsberg, Ostallgäu, Augsburg und sogar aus dem Unterallgäu abgeschleppt werden.

Die Polizei bittet alle Pendler, sich an die aufgestellten Verkehrszeichen im Bereich des Bahnhofs Geltendorf zu halten. „Benutzen sie den angebotenen Ersatzverkehr ab Kaufering“, so Siebert. Sollte es erneut zu Störungen des Schienenersatzverkehrs kommen, werde weiterhin konsequent abgeschleppt.

Toni Schwaiger

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