Viele Tore bei den Tests – Denklingen und Landsberg feiern wahre Schützenfeste

Zweites Spiel – erster Sieg. Der HC Landsberg hat am Wochenende den ersten Erfolg seiner Vereinsgeschichte gefeiert. Vor knapp 200 Fans schlugen die Riverkings den Landesligisten EV Fürstenfeldbruck mit 8:7. Auch die SG Denklingen/EVL2000 1b holte am Freitag einen Testspielerfolg. 8:5 hieß es am Ende im Spiel gegen den ASV Dachau.

„Es war schwer am Anfang, die sind geradelt, wie die Blöden“, meinte Denklingens Abteilungsleiter Werner Kößl nach der Partie. Tatsächlich ging es im ersten Drittel hin und her. Dachau war zweimal in Füh­rung. Kößl selbst per Alleingang (8.), Kettemer (9.) und Hoffmann (12.) brachten die Lechrainer aber im ersten Drittel mit 3:2 in Front. Kößl-Doppelschlag Die Dachauer blieben weiter am Drücker. Erst zum Ende des zweiten Abschnittes konnte sich die SG entscheidend absetzen. Maßgeblich dazu beigetragen hatte Werner Kößl mit seinen Treffern zwei und drei zum 6:4-Pausenstand. Als dann noch sein Bruder Martin und Heribert Maier trafen, war die Geschichte entschieden. Ebenfalls äußerst unterhaltsam verlief die Partie zwischen dem HC Landsberg und dem EV Fürstenfeldbruck. Die „Riverkings“ dominierten den ersten Durchgang klar und führten nach dem ersten Abschnitt mit 3:0 Toren. Cris­pin Heringer (11.), Christoph Hicks (19.) und Michael Hess (20.) trafen. Als wiederum Hicks und Manfred Krauß nach 24 Minuten auf 5:1 stellten, schien die Partie entschieden. Beim HCL, der wiederum nur mit 13 Feldspieler angetreten war, schwanden immer mehr die Kräfte und Fürstenfeldbruck kam bis zum Ende des zweiten Drittels auf 6:3 heran. Das war aber längst noch nicht alles. Die „Crusaders“ legten noch einen Zahn zu und schafften in der 56. Minute – begünstigt durch etliche Patzer in der Landsberger Abwehr – sogar den 6:6-Ausgleich. Auf die Füh­rung von Matthias Schiller fiel dann auch noch prompt das 7:7. Aber quasi in letzter Sekunde durften die HCL-Fans dann noch jubeln. Nach einem Blitzangriff stand Michael Hess plötzlich alleine vor dem Tor der Fürstenfeldbrucker und verlud auch noch deren Goalie – exakt nach 59:59 Minuten Spielzeit besorgte er den 8:7-Endstand. Der Jubel über den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte hinterher war natürlich riesig. „Das ist Wahnsinn, aber wir haben noch viel zu tun“, freute sich Markus Haschka. Unterlechner geht Am Rande des Spieles wurde indes bekannt, dass HCL-Vorstand Horst Unterlechner zu­-rückgetreten ist. „Aus beruflichen Gründen“, wie es heißt. Unterlechners Platz nimmt nun Haschka ein, seine Stellvertreter sind Christoph Hicks und Olaf Benirschke. Für den HCL geht es schon am kommenden Samstag mit der Testspiel-Serie weiter. Zuhause trifft die Mannschaft auf den ESC Kempten (18.30 Uhr). Und bereits am Abend zuvor spielt die SG Denklingen gegen den ERSC Ottobrunn (20 Uhr).

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