Schlag gegen die Rauschgiftszene

4 Kilo Marihuana und 2 Kilo Amphetamin sichergestellt

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Vier Kilo Marihuana und zwei Kilo Amphetamin haben die Rauschgiftfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck am Montag in Kaufering sichergestellt – so viel wie noch nie zuvor im Landkreis Landsberg.

Kaufering – Schlag gegen die Rauschgiftszene im Landkreis: Nach intensiven Ermittlungen haben die Rausch­gift­fahnder der Fürstenfeldbrucker Kripo am Montag einen Kauferinger (22) und Münchner (26) festgenommen. Dabei stellten sie vier Kilogramm Marihuana und zwei Kilogramm Amphetamin sicher.

Schon während des vergangenen Jahres hatten sich Hinweise ergeben, dass der 22-jährige Haupttäter aus Kaufering seinen Lebensunterhalt aus dem Verkauf großer Mengen Rauschgift bestreitet, erläutert ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Zusammen mit anderen Beschuldigten sollte der Kauferinger das Rauschgift außerhalb Bayerns besorgen und in den Raum Landsberg verbringen. Insgesamt ermittle die Kripo in diesem Verfahren derzeit gegen acht Beschuldigte.

Am vergangenen Wochenende habe sich der 22-Jährige und sein Münchner Begleiter (26) im Großraum Frankfurt am Main aufgehalten. Die Drogenfahnder gingen davon aus, dass dieser Aufenthalt mit den Rausch­giftgeschäften der Gruppierung in Zusammenhang stehe. Am Montag sei es den Fahndern gelungen, die beiden nach ihrer Rückkehr am Bahnhof Augsburg zu kontrollieren. Mit Er­folg: Der 22-Jährige führte eine Reisetasche mit sich, die prall gefüllt war mit Marihuana und Amphetamin. Die beiden Rauschgifthändler wurden daraufhin festgenommen.

In der Folge durchsuchte die Kripo auch die Wohnungen der Tatverdächtigen. Dabei stießen sie auf geringe Mengen Marihuana und Amphetamin, die, so der Polizeisprecher weiter, wohl aus früheren Beschaffungen stammen dürften. Zusätzlich wurden Gegenstände sichergestellt, die gemäß  Waffengesetz verboten sind – unter anderem zwei Butterfly-Messer und ein Schlagring.

Die beiden Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg am Dienstag dem Ermittlungsrichter in Augsburg vorgeführt, der gegen beide Untersuchungshaft anordnete. Sie sitzen nun in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten verbracht. Die Mittäter bleiben vorerst auf freiem Fuß.

Bei dieser Rauschgiftsicherstellung habe es sich um die bisher größte von Amphetamin im Landkreis Landsberg gehandelt.


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