Virus fordert weiteres Opfer

Vierter Corona-Todesfall im Landkreis Landsberg

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Im Klinikum Landsberg starb am Montagnachmittag ein 85-Jähriger mit Vorerkrankungen an COVID-19. Er ist der vierte Todesfall aufgrund des Coronavirus im Landkreis Landsberg.

Landsberg - Ein weiterer Mann ist im Landkreis Landsberg an COVID-19 gestorben. Der 85-Jährige hatte bereits erhebliche Vorerkrankungen, informiert Wolfgang Müller, Pressesprecher des Landratsamts. Er starb am Montagnachmittag im Landsberger Klinikum.

Im Klinikum seien momentan zehn Patienten wegen COVID-19, drei von ihnen müssten auf der Intensivstation behandelt werden, sagt Klinikumschef Marco Woedl. Um einem möglichen Anstieg der Patienten in der Intensivstation Herr zu werden, habe man noch weitere zehn Intensiv-Plätze eingerichtet. Betten, bei denen zudem eine Beatmung möglich ist, seien inzwischen ebenfalls doppelt so viele, also zehn. Im Landkreis seien bis Dienstagnachmittag 154 Menschen positiv auf das Virus getestet, so Pressesprecher Müller. Die erste Meldung am Dienstagvormittag sprach noch von 136 Fällen. In Bayern insgesamt meldet das LGL inzwischen 15.5050 Fälle, 191 davon sind gestorben.

Der bereits in der Berichterstattung gestern erwähnte Versorgungsarzt ist Dr. Markus Hüttl. Er ist unmittelbar dem Katastrophenschutz unterstellt und soll Schwerpunkt-Praxen für die Behandlung von COVID-19-Patienten auswählen und diese mit ausreichend Personal bestücken. Das Ehrenamt habe Hüttl freiwillig übernommen. Der Arzt war bereits in Ebola-Gebieten im Einsatz. 

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