Brennpunkte neu regeln

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Am Kirchsteig soll die Durchfahrtsbeschränkung auf einen Antrag von Anwohnern hin auf 2,40 Meter Breite und 3,50 Höhe reduziert werden.

Dießen – Nicht nur der fließende, auch der ruhende Verkehr macht Anwohnern und Kommunen zu schaffen. In Dießen lagen dem Bau- und Umweltausschuss nun diesbezüglich gleich vier Anträge vor. Brennpunkte waren die Vogelherdstraße, der Kirchsteig und der Klosterberg.

Die Polizeiinspektion Dießen habe beanstandet, dass die Vogelherdstraße bei Veranstaltungen im Schacky Park oder im benachbarten SOS-Kinderdorf häufig zugeparkt und für Rettungswagen unpassierbar sei, teilte Zweiter Bürgermeister Peter Fastl (Freie Wähler) dem Gremium mit. Fastl vertrat den bis zum 5. Dezember urlaubenden Ersten Bürgermeister Herbert Kirsch. Deshalb schlage die Inspektion vor, auf der Ostseite der Vogelherdstraße, ab der Einmündung zur Staatsstraße, ein Halteverbot zu erlassen. Auf der westlichen Straßenseite soll unmittelbar nach dem zur Tankstelle gehörenden Wohnhaus eine Ausweichbucht von zirka 30 Metern gekennzeichnet werden.

Eng geht es auch am Kirchsteig zu. Das dortige Nadelöhr ist derzeit mit einer Höhe von 3,70 und einer Breite von 2,60 beschildert. Das südlich der Straße gelegene Gebäude sei schon öfter „angerumpelt“ worden, erklärte Franz Kubat (Dießener Bürger). Nicht zuletzt deshalb beantragten Anwohner nun eine Durchfahrtsbeschränkung von zwei Metern auf 3,50 Meter. Den Fachbehörden erschienen trotz des erhöhten Verkehrsaufkommens und des vermehrten Schwerlastverkehrs eine Reduzierung der Engstellenausschilderung um 20 Zentimeter auf 2,40 Breite und 3,50 Meter Höhe als ausreichend. Dem schloss sich auch der Bauausschuss an.

Abgelehnt wurde eine ergänzende Beschilderung am Klosterberg. Um zu verdeutlichen, dass es sich hier um eine Anliegerstraße handelt, wurde von einem Anwohner auf Höhe der Abzweigung Augustinerberg eine zusätzliche Beschilderung auf der linken Straßenseite und für die Propst-Herkulan-Karg-Straße aus beiden Richtungen eine Vorankündigung der Anliegerstraße beantragt. Die Mitglieder des Bauausschusses halten allerdings – ebenso wie die Polizei – die vorhandene Beschilderung für ausreichend.

Befürwortet wurde dagegen ein Halteverbot am Klosterberg, dass vom Regionalverkehr Oberbayern beantragt wurde. Demnach kommt es auf der Anfahrt zur Haltestelle „Am Winkelsteig“ immer wieder zu starken Behinderungen durch parkende Fahrzeuge am Klosterberg.

Um den Schwenkbereichen der großen Busse gerecht zu werden, soll deshalb ein beidseitiges Halteverbot von Montag bis Freitag, 8 bis 19 Uhr, auf einer Länge von zirka 20 Metern im Klosterberg ab der Einmündung in die Propst- Herkulan-Karg-Straße erlassen werden. Am Wochenende verkehren die Busse nicht.

Ursula Nagl

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