Aktuell auf Rang 2 im Bayernranking

Rettet die Bienen: Utting ist bayernweit spitze!

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"Artenretter" und Grünen-Chef Ludwig Hartmann (vorne, Mitte) aus Landsberg jubelt über den Erfolg des Volksbegehrens.

Landsberg – Das Volksbegehren Artenvielfalt ist seit gestern entschieden, doch eintragen kann man sich in den Rathäusern noch bis heute Abend. „Jede Stimme zählt“, betonen die Initiatioren, unter ihnen auch der Landsberger Landtagsabgeordnete und Grünen-Chef Ludwig Hartmann, der erste Zahlen vorlegt. Zwei Kommunen aus dem Landkreis Landsberg liegen aktuell unter den TOP 10 im Freistaat.

Nach dem von Hartmann präsentierten Zahlenmaterial haben sich in Utting 35,92 Prozent der 2.374 Wahlberechtigten in die Listen des Volksbegehrens eingetragen. Das ist Rang 2 in Bayern. Nur die Gemeinde Buckenhof im Landkreis Erlangen-Höchstadt konnte die Ammersee-Gemeinde überflügeln, mit 37,24 Prozent. Auf Platz 7 der Bayernliste rangiert im Moment die Gemeinde Schondorf. Von den 2.906 Wahlberechtigten suchten und fanden 945 den Weg ins Rathaus, um sich mit ihrer Unterschrift für eine Verbesserung der Artenvielfalt in die Listen einzutragen.

Auf Landkreisebene nehmen Utting und Schondorf natürlich die Spitzenplätze ein, gefolgt von Eresing mit 28,11 Prozent, Windach (27 %) und Finning (26,46 %). In der großen Kreisstadt Landsberg trugen sich nur 16,83 Prozent ein, das bedeutet aktuell Platz 18 im Landkreis Landsberg.

„Ich bin stolz auf die Bürgerinnen und Bürger Bayerns. Das war in diesen kalten Wintertagen eine wegweisende Abstimmung mit den Füßen“, sagte Grünen-Chef Hartmann dem KREISBOTEN in einer ersten Stellungnahme. „Frierend und in langen Schlangen waren die Menschen vor den Rathäusern angestanden, um der Regierung Söder ein klares Signal zu geben: Es ist Zeit, das Ruder herumzureißen und Kurs zu nehmen auf wirksamen Naturschutz in Bayern!“

Nach dem klaren Erfolg für den Volksentscheid ist der Landtag am Zug. Der hat mehrere Möglichkeiten: Entweder er nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverändert an. Oder er lehnt ihn einfach ab – dann darf die Bevölkerung bei einem Volksentscheid darüber abstimmen. Oder der Landtag stellt dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen – dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwürfe zur Abstimmung gestellt.

Toni Schwaiger

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