Volles Haus bei Benefizabend zugunsten der KinderKrebsForschung

Musik gegen Krebs

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Julia Andres und Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio organisierten eine glanzvolle Benefizgala zu Gunsten der KinderKrebsForschung.
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Julia Andres und Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio organisierten eine glanzvolle Benefizgala zu Gunsten der KinderKrebsForschung.
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Julia Andres und Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio organisierten eine glanzvolle Benefizgala zu Gunsten der KinderKrebsForschung.
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Julia Andres und Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio organisierten eine glanzvolle Benefizgala zu Gunsten der KinderKrebsForschung.

Landsberg – Welcher Tag der schönste in seinem Leben gewesen sei? Darauf hat Oberbürgermeister Mathias ­Neuner eine klare Antwort: „Die Geburt meiner Kinder.“ Er erinnere sich daran, dass mit dieser „größten Freude auch die größte Angst um das Leben des Kindes“ entstanden sei. Seit 2009 gibt es die Gesellschaft für KinderKrebsForschung mit Sitz in Geltendorf. Deren Ziel: „jedem Kind und Jugendlichen mit bösartiger Erkrankung eine realistische Heilungschance zu geben“. Zugunsten der Gesellschaft initiierte Vorstandsmitglied Julia Andres mit Beatrix Klein vom gleichnamigen Tanzstudio eine glanzvolle Benefizgala: Ballett, Konzert und Operette zugunsten der Kinder.

„Der eigentlich geplante Moderator Adnan Maral wurde uns vom Fernsehen weggeschnappt“, teilten die Aushilfsmoderatorinnen Janika Baier, Claudia Gruber und Nele Lang mit. Kein Problem für die drei jungen Damen: Gekonnt führten sie durchs Programm. Den Anfang machte das Ballett- und Tanzstudio Beatrix Klein mit Debussys „Petit Suite“ und dem „Czardas“ aus Glasunows „Raymonda“. Als Solistinnen glänzten mit Eleganz und Leichtigkeit Michelle Negle, Kulturförderpreisträgerin 2015, sowie Marie Andres. Letztere eine Ex-Schülerin von Klein, die inzwischen vom ehemaligen Bayerischen Staatsballetttänzer Vittorio ­Alberton unterrichtet wird.

Susanna Ricchio von der Städtischen Sing- und Musikschule zeigte mit ihren Schülerinnen die „wunderbare Welt der Blockflöte“. Zum Beispiel das Ensemble für Alte Musik, dessen acht Mitglieder Renaissance-Tänze von Bloodworth zum Besten gaben. Auffällig dabei sicher die Viereck-Bass- und Subbass-Flöten nach Paetzold-Design aus Sperrholz: kurios und nicht einfach zu spielen.

Mit Stimmen gegen die Krankheit setzte das Musikstudio ­Robinson ein Zeichen. In „Aschenputtel und die Macht der Poesie“ von Nathalie ­Robinson ist die Protagonistin eine Leseratte. Weshalb sie ihren Traumprinz in der Schlossbibliothek kennenlernt. In der Operette tauchen auch bislang abgängige Figuren auf. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was Aschenputtels Vater eigentlich zum bösen Tun der Stiefmutter sagt? Robinsons witzige Texte und eingängige Musik wurden von kleinen und größeren Sängerinnen und Sängern des Musikstudios überzeugend dargeboten. Auch optisch mit bestechenden roten und weißen Kostümen ein Genuss.

Die vier Profimusiker des schweizerischen Erato Quartetts entführten zu Barock und Klassik mit Mozart, Bach und Boccherini. Alvar Ceamanos und Emilia Andresen an der Geige, ­Johannes Ganser an der Gambe und Athanassia Teliou am Cello zeigten den spielerischen Mozart, Bachs berühmte „Air“ in angenehm schlichter Interpretation und als ‚Klassikschlager‘ Boccherinis „Minuetto“.

Den Abend beschlossen die Ballettschüler Beatrix Kleins. Bilder aus Italien zur Musik von Albinoni stimmten auf das Hochbarock und dessen Komponisten ein. Die acht Tänzerinnen verzauberten mit Szenen aus „La Dolce Vita … fino al punto culminante“, sozusagen das süße Leben auf die Spitze gebracht. Das Stück mit schottischen Einsprengseln wurde 2002 unter Johannes Skudlik anlässlich der „Italienischen Nacht“ in Landsberg uraufgeführt. Zur Pause des Stückes unterhielt Barockkleidung im übertriebenen Sinne: Ein so weit ausgestellter Reifrock, dass er als Tisch für die zwei tanzenden Pausengäste dienen konnte.

Oftmals seien die bisherigen Behandlungsmethoden bei bösartigen Tumoren nicht für Kinder geeignet, klärte Schirmherr Neuner auf. Dank Sponsoren, die die Aufwandskosten für den Abend übernommen haben, kommen die Einnahmen zu 100 Prozent der Gesellschaft für KinderKrebsForschung zugute. Und natürlich vor allem Dank der hervorragenden jungen Künstler, die alle pro bono auftraten.

Susanne Greiner

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