Vorfreude auf den "Game Day"

Die erste gute Nachricht hat es für die Landsberger Footballer vor dem Anpfiff gegeben: Ein mögliches Finale um den Aufstieg in die Bayernliga würde auf jeden Fall im heimischen Sportzentrum stattfinden. Zuvor hatte der Verband erwogen, die Höhe der Halbfinalsiege zum ent­scheidenden Kriterium zu machen, doch letztlich folgte man der Argumentation des X-Press, dass damit die Arbeit einer ganzen Saison nicht gewürdigt worden wäre.

Die Hauptrunde der Verbandsliga Süd nämlich hatte man in Landsberg ohne Punktverlust beendet. Alle anderen Halbfinalisten haben mindestens ein Spiel verloren, die Erlangen Sharks sogar deren vier. Eben diese Erlanger sind es, die jetzt noch zwischen dem X-Press und dem Finale stehen – das Spiel am Samstag, 3. September, beginnt um 17 Uhr im Sportzentrum. Auf dem Papier sollte das eine klare Sache für die Gastgeber sein und Präsident Knut Dins macht sich für seine Offensive auch wenig Sorgen. „Zwar haben die Erlanger sogar einen Gegenpunkt weniger bekommen als der Nord-Erste Bamberg, aber mit 109 sind das immer noch mehr als doppelt so viele, wie wir zugelassen haben.“ Die X-Press-Offense solle also Erlangen „schon ganz gut punkten“ können. Dabei dürfte auch hilfreich sein, dass Landsbergs Spielmacher Shane Sabine endlich richtig fit ist. „Er hat ja recht lange mit seiner Knöchelverletzung zu tun gehabt, die ist jetzt auskuriert“, freut sich Dins. Damit ist der Quarterback wesentlich beweglicher, was das Angriffsspiel variabler machen sollte. Wie ein Paket Voraussichtlich etwas kniffliger könnte die Aufgabe für die Landsberger Defensive werden, da Erlangen eine ungewöhnliche Angriffsformation bevorzugt: Beim sogenannten „Po­- wer­house“ stehen die Offense Liner, Running Backs und der Quarterback sehr eng zusammen. Dins: „Die kommen dann praktisch wie ein Paket nach vorne. Das ist unangenehm zu spielen und wenn man sich ein bisschen ungeschickt anstellt, schwer zu verteidigen.“ Diese Laufspiel-Variante zu unterbinden, war in den letzten Tagen einer der Trai­ningsschwer­- punkte in der Defensivarbeit. Am Samstag können die X-Press-Coaches Shahram Fardin und Josef Vachal dann voraussichtlich auf die Bestbesetzung zurückgreifen, nur der Einsatz von Christian Kerz, der vor seinem Staatsexamen steht, ist noch fraglich. „Wir erhoffen uns natürlich jetzt große Unterstützung auch von unseren Zuschauern, damit wir eine Woche später in Landsberg um den Aufstieg spielen können“, freut sich Knut Dins schon auf den „Game Day“.

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