Landkreis-CSU wächst wieder

+
Der alte CSU-Kreisvorstand ist im wesentlichen der neue: Vorsitzender Alex Dorow (4. von links) wird unterstützt von seinen Stellvertretern Michael Kießling, Susanne Plesch, Kathrin Grabmaier (von links) und Peter Ditsch (hinten, rechts). Michael Maas (hinten, 2. von rechts) bleibt Schatzmeister, Heidrun Hauser und Manfred Hederer sind Schriftführer

Eresing – Ohne wesentliche personelle Veränderungen ist am Samstag der Vorstand des CSU-Kreisverbands im Amt bestätigt worden. Alter und neuer Vorsitzender ist Landtagsabgeordneter Alex Dorow, als seine vier Stellver- treter fungieren weiterhin Michael Kießling, Peter Ditsch, Kathrin Grabmaier und Susanne Plesch.

Außerdem wurde bei der Jahreshauptversammlung im Alten Wirt in Eresing Michael Maas als Schatzmeister bestätigt, Schriftführer sind Manfred Hederer und Heidrun Hauser, letztere das einzige neue Gesicht im Vorstand.

Dorow sieht die CSU im Landkreis Landsberg gut aufgestellt, möchte aber gleichzeitig die laufende Ausbauphase weiter vorantreiben, wie er dem KREISBOTEN sagte. Dazu gehöre eine Wiederbelebung der Jungen Union (JU) auf Landkreisebene sowie der Arbeitnehmer-Union CSA.Außerdem wünscht sich Dorow mehr Frauen in politischen Ämtern. Deren Zahl sei trotz einer starken Frauenunion im Landkreis noch zu gering, so der 50-Jährige. „Frauen machen nicht besser oder schlechter Politik als Männer, aber anders“, hat er festgestellt. „Das brauchen wir.“ Unter den derzeit 1088 Mitgliedern in der Kreis-CSU sind allerdings nur 20 Prozent weiblich.

Insgesamt lege die Mitgliederzahl aktuell wieder zu, nachdem es in den Jahren 2008 bis 2012 aufgrund „allgemeiner Unzufriedenheit mit der CSU“ zahlreiche Parteiaustritte gegeben hatte. Dieser Trend habe sich mittlerweile umgekehrt, so Dorow. „Wir haben wieder mehr Eintritte als Austritte.“

Wichtige Aufgaben

Als aktuell wichtigste Aufgaben für den Landkreis sieht Alex Dorow den Umgang mit dem Siedlungsdruck aus München und mit dem Thema Asyl sowie den Ausbau des Breitbandnetzes in der Fläche und die Ertüchtigung der Verkehrswege. „Straße und Schiene sind an der Grenze.“ Am Ausbau der S-Bahn müssen sich in seinen Augen die Landkreise beteiligen, „das kann München nicht allein“.

Landrat Thomas Eichinger sprach in seinem Grußwort unter anderem mögliche Pläne für die Konversion des Penzinger Fliegerhorsts an. Dieser eigne sich nach seiner Ansicht aufgrund seiner Größe als Standort für den Lehrstuhl einer Fachhochschule.

Ulrike Osman

Auch interessant

Meistgelesen

Umzug startet mit Schreck
Umzug startet mit Schreck
Geister steigen aus dem See
Geister steigen aus dem See
Passanten retten zwei Frauen aus brennendem Unfallauto
Passanten retten zwei Frauen aus brennendem Unfallauto
Hoher Schaden, keine Beute
Hoher Schaden, keine Beute

Kommentare