Für mehr Präsenz in Utting

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Die Gemeinde Utting möchte das VR-Bank-Gebäude in der Bahnhofstraße erwerben und darin die Verwaltung unterbringen.

Utting – Der aktuelle Haushaltsplan der Ammersee-Gemeinde ist beschlossen und enthält als einen der großen Positionen den Kauf des Gebäudes der VR-Bank Landsberg-Ammersee in der Bahnhofstraße. Geplant ist, dort eines Tages die Verwaltung unterzubringen. Dafür stehen 1,45 Millionen Euro für den Erwerb zur Verfügung, weitere 900000 Euro sind im Finanzplan für den Umbau eingestellt.

„Wir freuen uns, der Gemeinde Utting diese Lösung anbieten zu können“, so der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, Stefan Jörg. Bereits seit Längerem sei man in Gesprächen, die nun zu der im Gemeinderat beschlossenen Kaufoption geführt habe. In den nächsten zwei bis drei Jahren werde die Bank in die Schondorfer Straße umziehen. Dort war bereits vor vielen Jahren eine Geschäftsstelle der damaligen Ammersee Bank eG untergebracht, die Bank sei immer noch Eigentümer des Grundstücks im Ortszentrum. 

„Eine Verlegung der Geschäftsstelle entspricht unserer Philosophie, auch räumlich mög- lichst nah bei unseren Kunden zu sein“, so Jörg. In der Schondorfer Straße sind derzeit ein verpachtetes Lagerhaus sowie Wohn- und Gewerbeeinheiten untergebracht. Erlebnisbanking „Wir werden unsere Präsenz in Utting deutlich ausbauen und damit ein klares Bekenntnis für den Standort abgeben“, betont der Vorstandsvorsitzende. 

Geplant sei derzeit, dort nicht nur ein Gesamtkonzept für ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu verwirklichen. Erlebnisbanking laute das Zauberwort. Seit einigen Monaten sammle man mit dieser „neuen Art Bank“ Erfahrungen in Landsbergs Innenstadt mit dem neuen VR-Bank Haus. Statt dem viel beschworenen „Filialsterben“ zu folgen, setze die VR-Bank auf neue Konzepte. „Erlebnisbanking der Zukunft kann auch in der Fläche realisiert werden“, so Jörg weiter. Selbstverständlich bleiben aber auch die Grundzüge der Bank erhalten: moderne Räumlichkeiten, zusätzliche Gewerbeeinheiten, aber auch Wohnungen sollen dort wieder gebaut werden. 

Dazu gehören ebenso ausreichend Parkplätze und eine gute Erreichbarkeit. Die Mieter in der Schondorfer Straße seien soweit möglich bereits informiert. „Wir werden nichts überstürzen, sondern, wie bei allen unseren Bauprojekten, sorgfältig an das Projekt herangehen und alle Interessen berücksichtigen“, beteuert Jörg. Die Fertigstellung soll im Laufe des Jahres 2017 erfolgen. Ob und in welcher Art und Weise die bestehenden Gebäude mit eingebunden werden und wie das endgültige Konzept aussehen wird, dazu kann Jörg noch nichts sagen. Dies soll in enger Abstimmung mit der Gemeinde Utting und einem Architekten erfolgen.

Ulrike Osman

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