Wagners brillantes Debüt – Frühjahrskonzert der Musikkapelle Denklingen unter neuen Vorzeichen

Unter einem besonderen Vorzeichen ist diesmal das Frühjahrskonzert des Musikverein Denklingen gestanden: Erstmals führte Wolfgang Wagner den Taktstock. Mit wahrer Meisterhand leitete er die Kapelle: Das erste Konzert unter seiner Führung war ein Erfolg, die begeisterten Zuhörer in der ausverkauften Mehrzweckhalle kamen voll auf ihre Kosten.

Dass sich die Musiker dieses Jahr „mit sehr vielen Proben und sehr viel Schweiß“, wie Vorstand Jürgen Waldhör es ausdrückte, auf den Konzertabend vorbereitet hatten, zahlte sich aus: Das Publikum honorierte die anspruchsvollen Darbietungen mit prasselndem Beifall. Besonders bei Stücken wie der „Donkey Serenade“ von Karel Bêlohoubek oder dem Medley aus dem erfolgreichen Musical „Jesus Christ Superstar“ wurde die Handschrift Wagners deutlich, der die Musiker mit brillanter Perfektion leitete. Die Kapelle bestach durch ein bestens aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Sehr gut kam bei den Zuhörern der Marsch „Die lustigen Dorfschmiede“ an, bei dem Schlagzeuger Christian Ruile sich einem aussergewöhnlichen Instrumente wid- mete und, in Gestalt eines Schmiedes, auf dem Amboss den Takt schlug. Einem ungewöhnlichen Instrument – nämlich einer Fahrradklingel – bediente sich Philipp Weber bei „The Happy Cyclist“. Nicht nur musikalisch bot der Musikverein seinem Publikum beste Unterhaltung: Denn zwischen den Darbietungen auf der Bühne hatte Andreas Frieß mit seinen witzigen Ansagen stets eine Prise Humor auf Lager und wusste zu den folgenden Stücken oder den Komponisten die ein oder andere Anekdote zu berichten. Auch Bürgermeisterin Viktoria Horber beglückwünschte die Kapelle zu dem „anspruchsvollen Konzert“, das von großem Können zeuge und hieß den neuen Dirigenten in Denklingen herzlich willkommen. Als die Zuhörer nach dem offiziell letzten Stück, dem Marsch „Castaldo-Nova“ von Karel Bêlohoubek, durch lautstarken Beifall bekundeten, dass sie die Kapelle noch nicht von der Bühne gehen lassen wollen, trat noch Franz Jäger ans Dirigentenpult. Unter Jägers Leitung hörte das Publikum noch das Stück „Ewige Freundschaft“. Zu guter Letzt kamen die Zuhörer erneut in den Genuss des Marsches „Die lustigen Dorfschmiede“. Zu weiteren Stücken zählten unter anderem „Berlin bleibt doch Berlin“ oder „Der verrückte Wecker“ mit einem Solo von Perkussionist Bernhard Linder.

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