HCL wahrt letzte Titelchance

Der HC Landsberg mischt weiter mit im Meisterschaftsrennen in der Eishockey-Bezirksliga. Allerdings hat es die Mannschaft nicht mehr selbst in der Hand und muss auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Bad Wörishofen am nächsten Wochenende in Buchloe hoffen. Die Riverkings haben jedenfalls ihre Pflichtaufgabe erfüllt: Sie bezwangen die EG Woodstock Augsburg mit 6:1.

Für Aufsehen sorgte vor dem Spiel gegen Augsburg die Aufstellung: Roland Hanemann gab nach einer hartnäckigen Fußverletzung sein Debüt im Dress der Riverkings. Der mittlerweile 41-Jährige setzte den wichtigsten Impuls in einem insgesamt eher schwachen ersten Drittel der Landsberger. In der 19. Minute bediente Hanemann mit einem blitzgescheiten Pass Ville Dollhofer, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. 39 Sekunden später legte Matthias Assner noch das 2:0 mit einem Abstauber in Unterzahl nach. Erst im zweiten Abschnitt bot der HCL zumindest ansatzweise ansehnliches Eishockey. Schnell legte das Team nach. Michael Kerber schloss einen Konter zum 3:0 (26.) ab, Alexander Endres verwertete ein gutes Zuspiel von Hitzelberger mit einem Schuss in den rechten Torwinkel zum 4:0 (29.). Lediglich die vielen Strafen bremsten die Landsberger Mitte des zweiten Abschnittes wieder aus. In doppelter Überzahl schafften die Woodstocks durch Felix Schäfer das 4:1 (34.). Markovic, Schäfer, Klauke und Fischer hatten danach große Chancen sogar mehr Tore für die Augsburger zu machen. Auf der anderen Seite traf Kerber das leere Tor nicht. Besser machte es Davide Conti 36 Sekunden nach Wiederbeginn mit einem fulminanten Schlagschuss zum 5:1. Matthias Assner besorgte sechseinhalb Minuten vor dem Ende mit einem Lupfer den 6:1-Endstand. Wesentlich mehr Spannung erlebten die Zuschauer bei der Partie der SG Denklingen/EVL 2000 1b gegen den SV Apfeldorf. In einem guten Spiel gingen die Gäste zunächst durch einen Direktschuss von Robert Kinker in Führung (11.). Die Denklinger, die zuvor zweimal den Pfosten getroffen hatten, schafften erst kurz vor Drittelende den Ausgleich. Philip Gerstlauer verwandelte einen Abpraller zum 1:1. Das Spiel blieb auch im zweiten Durchgang interessant, zumal die Lechrainer jetzt deutlich besser waren. Heraussprang allerdings nur das 2:1 (25.) von Werner Kößl, der einen Querpass von Reuter in die Maschen drückte. Als Kinker kurz nach Wiederbeginn (43.) den Ausgleich schaffte, schien das Spiel erneut zu kippen. Denklingen legte aber sofort nach. Zwei Minuten später traf Werner Kößl zum 3:2, sein Bruder Martin stellte kurz vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Tor den 4:2-Endstand her. Die Mannschaft von Georg von der Saal muss jetzt auf eine Niederlage von Buchloe gegen Wörishofen hoffen, um noch Dritter zu werden. Selbst muss das Team aber noch sein Auswärtsspiel am Samstag beim ESV Bad Bayersoien gewinnen. Der HC Landsberg hat am letzten Wochenende dagegen noch zwei Partien zu bestreiten. Am Freitag spielt die Truppe beim SV Apfeldorf, am Samstag, um 18.30 Uhr, kommt der SV Hohenfurch – der Eintritt zu dieser Partie ist frei.

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