Fuchstalbahn

"Bis zur Jungfernfahrt, Herr Minister!"

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Montagvormittag vor dem Haus der Begegnung in Asch: Minister Hubert Aiwanger mit Irmgard Schreiber-Buhl sowie weiteren Mitstreiterin der Initiative Fuchstalbahn.

Fuchstal/Schongau – Bis auf ein Wiedersehen bei der „Jungfernfahrt“ – mit diesem Satz wandte sich Irmgard Schreiber-Buhl vom Arbeitskreis Fuchstalbahn an Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der am Montag ins Fuchstal kam. Bei dessen Ankunft vor dem Haus der Begegnung übergab Schreiber-Buhl (Schongau) namens der Umweltinitiative Pfaffenwinkel und des Bürgerforums Buntes Fuchstal dem stellvertretenden Ministerpräsidenten eine Resolution. Ihr Titel: Grünes Licht für die Reaktivierung der Fuchstalbahn zwischen Landsberg und Schongau.

Aiwanger machte wie erwartet keine Zusagen, verwies vielmehr auf die Kriterien, die zur Reaktivierung von Nebenstrecken für die Personenbeförderung erfüllt werden müssten: Dazu gehört die Zahl von 1.000 Fahrgästen pro Tag ebenso wie das Bemühen, Schienenverkehr und Busangebot aufeinander abzustimmen. Immerhin bekannte sich der Wirtschaftsminister dazu, dass bei der Fuchstalbahn auch der touristische Aspekt zu bewerten sei.

Richard Mergner, Landesvorsitzender im Bund Naturschutz, erklärte anschließend, eigentlich müsste Wirtschaftsminister Aiwanger froh sein, dass es solche Menschen gibt, die im Sinne des ÖPNV und des Klimaschutzes bei so einem Projekt wie der Reaktivierung der Fuchstalbahn nicht locker lassen.
Johannes Jais

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