Ab 5. Januar gibt es Termine im Impfzentrum

Wann kommt der nächste Impfstoff für den Landkreis Landsberg?

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer.
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Alle 100 Impfdosen, die der Landkreis Landsberg erhalten hat, werden heute verimpft.

Landsberg - Die Impfaktion im Seniorenzentrum Pichlmayr in Landsberg ist vorerst beendet. 20 Bewohner erhielten dort den Impfstoff von Biontech/Pfizer. 80 weitere Impfungen warten heute auf Bewohner der anderen Seniorenunterkünfte im Landkreis. Wann mehr Impfstoff kommt und wenn, wie viel genau, ist bislang noch nicht klar.

Von den 9.750 an Bayern ausgelieferten Impfdosen bekam jeder Landkreis 100, berichtet Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. „Die nächste Lieferung soll morgen oder übermorgen kommen. Wann genau wissen wir nicht, auch nicht, wie viele Impfdosen kommen“, so Diem. Die genaue Verteilung auf die einzelnen Bundesländer, ebenso wie die Priorisierung der zu Impfenden, beschließe der Bund. Ab dem 5. Januar wolle und solle man ja aber auch Termine vor Ort im Impfzentrum Penzing vereinbaren, fährt Diem fort. „Da sollten wir dann natürlich genauere Infos haben.“

Generell sei der Ablauf der Impfungen gestern ohne Probleme vonstatten gegangen. Obwohl er für alle ja noch Neuland gewesen sei, so Diem. Mit den ersten 20 Impfungen im Seniorenzentrum Pichlmayr - mehr seien für diese Unterkunft nicht vorgesehen gewesen - habe man bezüglich des Ablaufs auch erste Daten über den Ablauf sammeln können. Inklusive dem Impfgespräch mit einem Arzt, in dem auch über Nebenwirkungen aufgeklärt wird und in dem mögliche Allergien bei zu Impfenden abgeklärt werden, habe die Impfung der 20 Heimbewohner drei Stunden gedauert, berichtet Diem. „Heute ist das Impfteam schon wieder unterwegs. Alle 80 noch übrigen Impfdosen werden heute auch verabreicht.“

Ministerpräsident Markus Söder hatte bereits vor dem Impfstart am gestrigen Sonntag vor Lieferengpässen gewarnt. Es gebe generell zu wenig Impfstoff, daher müsse das Tempo der Produktion verstärkt werden, um zu lange Wartezeiten bei den Impfwilligen zu vermeiden. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur betonte Söder, die Bestellungen des Bundes reichten wohl aus, „aber die Produktion dauert. Daher ist es wichtig, alle Kapazitäten zur Herstellung des Impfstoffes zu erhöhen.“

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