Da waren’s nur noch drei – 93:90-HSB-Sieg über Zwickau

Ein hartes Stück Arbeit war es in jedem Fall, der am Ende mit 93:90 doch recht knappe Sieg der HSB Landsberg gegen den BC Energie Zwickau. Nicht nur, weil man Mitte des dritten Viertels einmal mit 17 Punkten führte, sondern weil vor allem im ersten Viertel der Ball zwar den Korb des Gegners traf aber nicht ins Netz ging und somit keine zählbaren Punkte brachte.

Nach einem etwas verschlafenen Start begannen die Sachsen routiniert und ruhig ihr Spiel zu spielen, so wie man sich das hin und wieder auch von den Landsberger wünschen würde. Das führte zu einem Vorsprung von zwischenzeitlich neun Punkten. Und schon in diesen ersten zehn Minuten zeichnete sich ab, was die Lechstädter an diesem Abend das ganze Spiel hindurch begleiten würde: sie benötigten viele Versuche, bis sich der Ball endlich in den Korb senkte. Dass die Hausherren aber doch bis auf drei Punkte bis zur ersten Viertelpause herankamen, war nicht zuletzt den Dreier-Würfen von Jason Boucher und Fabian Kirchhoff zu verdanken. Außerdem war die Freiwurfquote jetzt schon durchweg stark. So kam vier Minuten vor der Halbzeit der Führungswechsel, aber die Partie wurde immer hektischer. Dazu beigetragen haben auch die Schiedsrichter, die manchmal kleinlich pfiffen und dann auch wieder großzügig über Regelverstöße hinwegsahen. Nach der Pause und einem 44:39 versuchte Zwickau wieder den Punkterückstand aufzuholen. Aber die Unruhe verbreitenden Fouls der Sachsen führten gerade im eigenen Lager dazu, dass deren Punktekonto nur noch langsam anwuchs und Landsberg stetig den Vorsprung ausbauen konnte. Wahre Fans dabei Nach 30 Minuten Spielzeit zeigte die Anzeige 73:59. Zwickau versuchte es nun mit der Brechstange. Dennoch wuchs der Vorsprung der Lechstädter weiter. Mit 17 Punkten führte zwischenzeitlich das Team von Alexander Kharchenkov. Vier Minuten vor Ende der Partie musste Andrais Thornton dann mit fünf Fouls und 26 erbrachten Zählern vom Feld. Da lag Landsberg noch mit zwölf Punkten vorne. Den Einbruch der Mannschaft kann man nicht mit dem Ausscheiden des Centers erklären. Vielmehr besann sich Zwickau auf seine spielerischen Qualitäten und traf plötzlich wieder, während Boucher zwei Freiwürfe daneben setzte. Es waren auch die nachlassenden Kräfte auf beiden Seiten und die clever gedachte Strategie der Sachsen, die dann aber nicht ganz funktionierte, und die am Ende dem Landsberger Basketballteam einen Drei-Punkte-Vorsprung bescherte und somit den Sieg rettete. Die Grundschüler aus Erpfting, die mit selbstgemalten Plakaten zu der Basketballpartie erschienen waren, fleißig Fotos schossen und sogar Videos aufnahmen, sahen es mit Genugtuung, dass Landsberg gewonnen hatte. Lokalpatriotismus fragt nicht wirklich nach dem Wie. Für HSB Landsberg: Thornton (26), Boucher (26), Pejchar (13), Kirchhoff (8), Apelt (7), Kästner (6), Ulrich (4), Klocker (3), Hountondji.

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