Ein Boot namens Karolina

Wasserwacht Dießen tauft neues Rettungsboot

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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).
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Mit einer feierlichen Schiffstaufe hat die Dießener Wasserwacht ihr neues Motorrettungsboot "Karolina" in Betrieb genommen. Die Jungfernfahrt genossen Bürgermeister Herbert Kirsch und Taufpatin Schwester Karolina (hinten) sowie die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch (vorne).

Dießen – Höhepunkt und Abschluss der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Wasserwacht Dießen war die Taufe des neuen Motorrettungsbootes beim Dampfersteg in den Seeanlagen. Das Bugklappenboot „Faster 635“, so die offizielle Bezeichnung, heißt jetzt „Karolina“. Taufpatin war Schwester Karolina Kerssenbrock vom Kinderheim St. Alban in direkter Nachbarschaft zur Wasserwacht-Station.

Pfarrer Josef Kirchensteiner und sein evangelischer Kollege Christoph Jokisch segneten nach einem ökumenischen Wortgottesdienst den roten Wasserflitzer, bevor Schwester Karolina mit der obligatorischen Flasche Sekt die Taufe vornahm.

Die Jungfernfahrt mit der Namensgeberin, Bürgermeister Herbert Kirsch sowie der Geistlichkeit wurde begleitet von den Booten der Uttinger und Schondorfer Wasserwachten. In einem zweiten Boot der Dießener Wasserwacht durfte Anita Kirsch den Korso begleiten. Die Ehefrau des Bürgermeisters war seinerzeit die Taufpatin für das Boot „Anita“.

Andrea Wessely, die rührige Vorsitzende der Dießener Wasserwacht, hatte mit ihrem Team ein buntes Rahmenprogramm rund um die Bootstaufe auf die Beine gestellt. In Festzelt und Biergarten gab es den berühmten Rollbraten der „Moosdapper“ und einen Stand weiter Kaffee und Kuchen. Für die Unterhaltung der Kids war mit Hüpfburg, Popcornmaschine und Kinderschminken gesorgt. Die heimlichen Stars der Veranstaltung aber waren die gelehrigen Vierbeiner der Wasserrettungshundestaffel Augsburg. Sie bewiesen bei ihrer viel bestaunten Vorführung, was das Team Mensch-Hund bei Rettungseinsätzen bewirken kann.

Unter den Besuchern waren auch viele Gründungsmitglieder der Dießener Wasserwacht, die 1969 mit viel Enthusiasmus die Pionierarbeit für die heutige Ortsgruppe geleistet haben. Heute zählt sie stolze 440 Mitglieder, darunter 30 aktive Rettungsschwimmer.

Bei der Gründung war die Ausstattung noch recht armselig. Wie Andrea Wessely erzählte, wurde lediglich mit einem ausgeliehenen Ruderkahn und einer Einsatztasche des Roten Kreuzes der Wachdienst im Strandbad Dießen aufgenommen. Durch Zuschüsse der Marktgemeinde und dem Erlös der jährlichen Faschingsbälle konnte die Ausrüstung kontinuierlich aufgestockt werden. 1970 wurde im Strandbad St. Alban die erste Hütte gebaut und im Frühjahr 1972 konnte das lang ersehnte erste Motorboot „Waller“ in Betrieb genommen werden.

Viele tausend Einsätze hat die Wasserwacht Dießen von ihren Stützpunkten in St. Alban und Riederau aus in den 50 Jahren ihres Bestehens bravourös absolviert – von der klassischen Wasserrettung bis zu Erste-Hilfe-Leistungen an Land. Was viele nicht wissen: Die Wasserwacht bietet für Kinder und Jugendliche Schwimmkurse bis zur Abnahme von Schwimmabzeichen an. Mehr Infos unter www.wasserwacht-diessen.de.

Dieter Roettig

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