Zu wenig Gefahr

Andreas Riedl und sein Team vom TSV Landsberg waren nicht immer treffsicher und verloren gegen die HSG Dietmannsried/Altusried mit 17:31. Foto: Krivec

Im ersten Heimspiel haben die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga die HSG Dietmannsried/Altusried empfangen. Gleich zum Saisonanfang mussten sich die Lechstädter aber mit 17:31 geschlagen geben. Mit einer Steigerung in der Abwehr hielt man zwar eine ganze Zeit gut mit, entfaltete aber auf die Dauer im Angriff aus dem Rückraum einfach zu wenig Wirkung.

Das Treffen begann relativ ausgeglichen. Die gut eingespielten Gäste legten zwar vor, aber die Landsberger blieben dran und glichen auch aus (5:5/10.). Die eigene Abwehr stand wesentlich besser als im vorherigen Spiel und scheute auch die Zweikämpfe nicht. Erst ab der 20. Minute (7:8) konnte der TSV das Niveau dann nicht mehr halten. Es kam häufiger zu Fehlern im Landsberger Spiel, die Gäste nutzten die sich bietenden Chancen konsequent und so ging es mit einem 8:13 in die Pause. Aber auch nach dem Seitenwechsel wuchs der Abstand weiter. Bei Landsberg kam wieder viel zu wenig Gefahr aus dem Rückraum. Lediglich der treffsichere Christian Eisen wurde auf Außen immer wieder gut in Szene gesetzt und bedankte sich mit neun Toren. Auf den anderen Positionen erarbeitete sich Landsberg zu wenige Chancen. Mit einem sieben Tore Lauf zog nun Dietmannsried davon (13:25/44.) und die Partie war gelaufen. Im Landsberger Spiel fehlte nun die Ruhe und Geduld, so dass man es den Gegnern mit einfachen Fehlern auch leichter machte. Ein paar Treffer erzielte der TSV zum 17:31-Endstand noch, aber der Gegner präsentierte sich besser. „Gerade auch angesichts des Einsatzes den die Mannschaft gezeigt hat, kann man natürlich mit dem Ergebnis gar nicht zufrieden sein, die Niederlage war für den Aufwand zu hoch“, so Trainer Wiggerl Hoffmann. „Unser Gegner war zwar deutlich stärker, aber wir können mit Ruhe und Konzentration mehr erreichen und müssen im Rückraum einfach auch mal mutiger spielen. Da müssen wir schnell dazu lernen.“ Am Wochenende geht es zum TSV Marktoberdorf, der eher in der aktuellen Reichweite der Landsberger liegt.

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