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Gestern Abend in der Bürgerversammlung Pitzling

Was wird aus dem Hirschen?

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Das Warten auf den Umbau des Gasthofes „Hirsch“ in Pitzling geht weiter.

Pitzling – Die geplanten Baumaßnahmen auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs „Hirsch“ beschäftigen die Bürger in Pitzling schon länger. Inzwischen stellen die Eigentümer des Anwesens das gesamte Projekt zur Disposition. „Wir werden dieses Vorhaben nicht durchführen, wenn der Ort es nicht will“, sagte Thomas Reicharzer bei der Bürger­versammlung in der Alten Schule.

Gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard möchte Reicharzer aus dem ehemaligen Gasthaus ein Einfamilienhaus machen, den alten Stadel zu Wohnungen umbauen, einen Veranstaltungsraum anbieten und den Biergarten wieder beleben. Der KREISBOTE berichtete ausführlich. Als die Brüder vor drei Jahren in der Ortsteilversammlung die Pläne erstmals vorstellten, kamen sie bei den Bürgern gut an. Doch dann wurde offenbar zunehmend Kritik laut. Ihm sei gesagt worden, Pitzling solle „ein Ort für Rentner und ein Wohnort für Pendler“ sein, erzählte Reicharzer.

Auch die Behörden verlangten Änderungen an den Bauplänen, die man immer wieder angepasst habe. Inzwischen sind die Brüder entnervt. Eine Baugenehmigung haben sie immer noch nicht. Und selbst wenn diese zeitnah erteilt wird, ist der Zug für dieses Jahr schon wieder abgefahren. „Zu bezahlbaren Preisen werden wir keine Firma mehr kriegen“, vermutet Reicharzer, „2019 wird also nichts passieren.“

Dass sich unterdessen Dorfaktivitäten zur Alten Schule verlagern, befremdet die Brüder. „Der Weihnachtsmarkt hätte auch 2018 am Hirschen stattfinden können.“ Und dass es Überlegungen gibt, den Maibaum zu versetzen, hörten sie auf der Bürgerversammlung zum ersten Mal. „Warum redet keiner mit uns?“

Eine Bürgerin, die im Arbeitskreis Pitzling engagiert ist, erklärte, die Verlegung des Weihnachtsmarktes habe rein praktische Gründe gehabt – Stichworte Parkplätze, Toiletten und Strom. „Das ging nicht gegen Sie.“ Ob ein neuer Dorfmittelpunkt an der Alten Schule entsteht oder das Zentrum nach wie vor beim historischen Gasthof und dem Kriegerdenkmal gesehen wird – dazu wurden unterschiedliche Einschätzungen laut. Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) betonte, der „Hirsch“ sei nach wie vor „ein wichtiger zentraler Ort“.

Ideen für eine neue Dorfmitte sind im Arbeitskreis Pitzling entwickelt worden. Die Rede ist unter anderem von einer Umgestaltung des Schulgartens und einem Treffpunkt mit Café. Sicher ist, dass die Stadt heuer kein Geld dafür im Haushalt vorgesehen hat. Priorität hat ein neues Feuerwehrhaus in Reisch, wie Neuner in seinem halbstündigen Bericht den knapp 50 anwesenden Bürgern mitteilte.

Hochwasserschutz

Was die Pitzlinger erwartet, ist weniger erfreulich. Im Zuge der Ertüchtigung des Hochwasserschutzes am Lech werde es einige Monate lang zu erheblichen Verkehrsbeschränkungen, möglicherweise sogar Sperrungen auf der Strecke zwischen Pitzling und Landsberg kommen, kündigte Neuner an. „Es wird auch der eine oder andere Baum gefällt werden müssen.“ Voraussichtlich wird es zu diesem Thema eine eigene Veranstaltung geben, wenn der Zeitpunkt der Bauarbeiten näherrückt. Die Rede ist vom nächsten Winter.

Ausflügler und Hunde

In der Diskussionsrunde kamen die Dauerbrennerthemen Verkehr und Hundekot zur Sprache. Ein Ärgernis für die Pitzlinger ist bei schönem Wetter die Verkehrssituation in der nördlichen Seestraße. Sie wird von Ausflüglern auf dem Weg zur Teufelsküche zugeparkt, statt dass die ausgewiesene Parkfläche beim Campingplatz angesteuert wird. Was die Sauberkeit der Spazierwege angeht, so habe man 20 weitere Hundetoiletten für das Stadtgebiet bestellt, berichtete Neuner. „Die werden aufgestellt, wo es die Leute wollen.“ Insgesamt stehen in Landsberg und den Ortsteilen dann 100 Behälter für jährlich neun Tonnen Hundekot zur Verfügung.

Wünsche, die Alte Schule mit einem Starkstromanschluss für Freiluftveranstaltungen und Verdunklungsvorhängen fürs Kinderkino auszustatten, sollen geprüft werden.

Ulrike Osman

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