Fahrrad nicht erwünscht

Nicht vor meinem Laden!

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Erlaubt: Das Abstellen von Fahrrädern auf öffentlichen Flächen.

Landsberg – So soll es sein: Ein umweltbewusster Lechstädter verzichtet wann immer es geht auf sein Auto. Für Erledigungen und Besorgungen in der Innenstadt steigt er gerne aufs Rad; das hält fit, ist gesund und trägt zum besseren Klima bei. Wirklich?

Ganz nebenbei ist‘s ein Auto weniger im täglichen Stau. Parkplatzsuche ist auch kein Thema, weil man den Draht­esel ja fast überall auf öffentlichen Verkehrsflächen abstellen darf, wie uns die Stadt auf Anfrage bestätigt. Andere behindern und gefährden darf man natürlich nicht.

Doch nicht alle Innenstädter sind auf die immer mehr werdenden Radler gut zu sprechen, vor allem nicht auf jene, die ihre Zweiräder im Bereich ihrer Ladengeschäfte abstellen. Da zückt man doch gerne mal, wie in unserem aktuellen Beispiel (siehe Fotos) ein Zettelchen und weist in kräftigem Rot darauf hin, dass das „Geschäft kein Fahrradabstellplatz“ sei – auch wenn selbiges nachweislich auf öffent­lichem Grund in der Fußgängerzone Ludwig­straße „geparkt“ war.

Ein Störenfried also, unser erzürnter Radler? Keineswegs, lässt uns die Stadt wissen, „das Abstellen dort ist zulässig“. Aber: Hätte es sich um eine „gestattete Sondernutzungsfläche des Geschäfts“ gehandelt, wäre dem nicht so.

Hätte, hätte, Fahrradkette...
Toni Schwaiger

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