Um die Wette Leben retten

Auch Atemkontrollübungen (Bild) gehören zu den Szenarien bei der Deutschen Sanitäter-Meisterschaft. Foto: Malteser

Es ist eine große Herausforderung für die Kauferinger Malteser: Am Samstag fahren die Sanitäter zur Deutschen Sanitäter-Meisterschaft nach Trier. Beim 17. Malteser Bundeswettbewerb treten 400 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland gegeneinander an. Erstmalig nehmen mit den Schulsanitätern auch die jüngsten Ersthelfer an dem Leistungsvergleich teil.

Beim Bundeswettbewerb beweisen Malteser aus dem Bundesgebiet ihr Können in der Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte müssen realistische Szenarien, wie einen simulierten Flugzeugabsturz oder Gas-Austritte in chemischen Fabriken unter Zeitdruck bewältigen. Das Malteser Team aus Kaufering reist mit insgesamt drei Gruppen und einem klaren Ziel zum diesjährigen Wettkampf nach Trier: „Wir wollen zu den Besten gehören und am liebsten natürlich gewinnen“, sagt Sonja Csauscher, Gruppenleiterin der Erwachsenen-Sanitätsgruppe. Das Abschneiden beim Bundeswettbewerb ist nicht nur Ehrensache, sondern auch ein Leistungsnachweis. Von den Teilnehmern wird bei dem Wettbewerb eigenständiges und flexibles Handeln verlangt. „Es geht nicht nur darum, Routinen abzurufen. Wir müssen unser Verhalten in Sekunden anzupassen, um Unwägbarkeiten, Zufälle und plötzlich auftretende Ereignisse zu bewältigen“, erklärt Csauscher. Das Ziel ist ebenso einfach wie herausfordernd: allen Notfall-Betroffenen so umfassend und wirksam wie möglich zu helfen. Der Bundeswettbewerb ist eine organisatorische Höchstleistung: 1000 Malteser sind im Einsatz, darunter 53 Verletztendarsteller, 50 Schiedsrichter, ein 90-köpfiger Kochtrupp.

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