Nebenwirkungen des Landsberger Faschings

Lechau! Wildbiesler, Körperverletzungen und ein schwerer Unfall

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Neben dem Müll, der in der ganzen Stadt verteilt wurde, gab es noch einige andere Nebenwirkungen beim Lumpigen Donnerstag.

Landsberg – Etwa 7.000 Menschen haben am Lumpigen Donnerstag in der Landsberger Altstadt gefeiert. Im Faschingszelt waren es später rund 3.000. Bei solchen Massen hatten Polizei und Rettungskräfte einiges zu tun.

Zwölf Anzeigen wegen teils gefährlicher Körperverletzung musste die Polizei aufnehmen. Dabei wurden zehn Personen verletzt, eine davon schwer, da sie durch einen Schlag oder den darauffolgenden Sturz einen Schlüsselbeinbruch erlitt, wie die Landsberger Polizei mitteilt.

Besonders dreist waren zwei junge Männer, die dabei beobachtet wurden, als sie kurz vor Mitternacht an den Befestigungen des für die Faschingsfeier aufgestellten Zirkuszeltes die Spannleinen lockerten beziehungsweise lösten. Das Zelt war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Betrieb, so dass keine Menschen gefährdet wurden.

Ein leidiges Thema war auch dieses Mal das „Wildbieseln“ im Altstadtbereich. Trotz guter Ausstattung mit Mobiltoiletten waren viele männliche „Narren“ nicht bereit diese auch entsprechend zu nutzen. Einige Übeltäter konnten durch die Polizeikräfte festgestellt werden, dies wird nun als Ordnungswidrigkeit durch die Stadt Landsberg geahndet.

Am Nachmittag ereignete sich zudem ein Unfall, bei dem ein 18-Jähriger schwer verletzt wurde. Der offensichtlich alkoholisierte Mann sprang übermütig einen Abhang in einen Vorgarten an der Neuen Bergstraße hinunter. Da eine Verletzung der Wirbelsäule zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte und der Mann zudem nicht ansprechbar war, musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Dieser wurde allerdings aufgrund der Tatsache, dass der Mann wieder zur Besinnung kam, nicht benötigt. Der Verletzte kam ins Klinikum Landsberg zur weiteren Versorgung, wie Polizei berichtet.

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