"Wir steigen auf"

Mit dem 3:2 bei der SG Oberstdorf/Sonthofen haben die Landsberger Riverkings endgültig den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. KREISBOTEN-Mitarbeiter Christoph Kruse nahm dies zum Anlass, um bei den Vereinsvorständen Markus Haschka und Christoph Hicks nachzufragen, wie sie den Erfolg einschätzen und was in Zukunft vom HCL zu erwarten ist.

Das war ja nun in Oberstdorf deutlich schwerer als erwartet, wie sieht bei euch die Saisonbilanz aus? Haschka: „Uns ist natürlich in Oberstdorf ein Riesenbrocken vom Herzen gefallen. Nach dem zweiten Eigentor haben wir wirklich gedacht, wir sind im falschen Film.Was zählt, ist aber, dass wir aufgestiegen sind und noch in jedem Wettbewerb dabei sind.“ Hicks: „Vor allem sind wir als einziger Bezirksligist noch im Bayernkrug dabei und haben uns dabei schon gegen Landesligisten durchgesetzt. Gegen Pegnitz wird es jetzt aber schwer, wir müssen da am Freitag hinfahren, wenn viele unserer Spieler keine Zeit haben.“ Um was geht es dann da? Hicks: „Wir haben schon noch Ziele in dieser Saison, aber wir haben keinen Druck mehr, gezählt hat der Aufstieg. Aber wir geben da schon Gas.“ Haschka: „Wir betreiben in Pegnitz sicher nur Schadensbegrenzung. Eventuell können wir das ja einen Tag später zuhause rumreißen.“ Die Landesliga spielt seit diesem Jahr nur noch in zwei statt in vier Gruppen, damit werden die Auswärtsfahren auch viel weiter. Es gehen Gerüchte um, dass ihr deswegen nicht aufsteigen würdet? Hicks: „Wir steigen auf jeden Fall auf. Zu hundert Prozent.“ Haschka: „Das wäre ja schon unseren Fans nicht zu verkaufen. Dazu kommt, dass die weitesten Fahrten nach Trostberg und Bad Aibling wären. Das ist von Sonthofen und Lindenberg in dieser Saison auch nicht so weit weg.“ Geht das dann alles noch mit Spielern, die kein Geld verdienen? Hicks: „Das wird natürlich schon spannend, wer dann aufhört, und wer weitermacht.“ Haschka: „Wir werden auf jeden Fall unserer Philosophie treu bleiben: Wir zahlen keine Gehälter, höchstens etwas zur Ausrüstung dazu, und wir wollen erstmal nur Spieler aus Landsberg oder der Region.“ Selbst die eklatante Erhöhung der Kosten für die Eiszeit macht dann keine Probleme? Haschka: „Wir überweisen inzwischen zähneknirschend jeden Monat die 2500 Euro, die wir jetzt plötzlich zahlen müssen. Immer pünktlich. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass sich diese gute Zahlungsmoral auszahlen wird. Für die kommende Saison haben wir sowohl viele Anfragen von Sponsoren, als auch von vielen Nachwuchsspielern.“ Hicks: „Man kann jetzige nicht auf die nächste Saison übertragen, aber ich denke schon, dass wir da gut dastehen, wenn wir weiter so gut unterstützt werden wie bisher.“ Michael Falkenberger war im Tor ein Garant des Aufstiegs - bleibt er? Hicks: „Sicher.“

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