Wissen, wo's lang geht

Wo ist das Rathaus? Wo kann man Kleidung kaufen? Stolz haben die „Seestrolche“ dem Uttinger Bürgermeister Josef Lutzenberger ihren Kinderortsplan präsentiert, mit dem Zurechtfinden in Utting ganz leicht ist. Den Plan hatten die Hortkinder zusammen mit ihren Erzieherinnen als Projektarbeit erstellt.

Seit einigen Tagen können nun auch Uttinger Bürger große bunte Ortspläne studieren. Auf dem hübsch gestalteten Plakat – in grün und blau und gelb – sind alle wichtigen Einrichtungen und auch Geschäfte verzeichnet. Kleine Bilder, die die „Seestrolche“ gemalt habe, illustrieren das Poster. Der Kinderortsplan entstand als Projektarbeit unter dem Thema „Unser Dorf“. „Wir sind mit den Kindern durch Utting gelaufen, sie haben sich die Geschäfte und andere interessante Gebäude notiert, und wir haben das im Hort auf einer Karte eingetragen. Die Kinder wissen heute genau, was man in Utting alles kaufen kann.“ “, erklärt Katharina Storch, die Leiterin des AWO-Kinderhortes, die ersten Arbeitsschritte. Der Plan wurde dann am Computer weiterbearbeitet und vollendet. Bildung durch Projektarbeit Das pädagogische Konzept der Horteinrichtung besteht aus drei Bausteinen – Betreuung, Erziehung und Bildung – besteht. Im Bereich Bildung entstehen Projekte wie kürzlich der Kinderortsplan. Seit einem Jahr ist der Hort auf dem Gelände der Grund- und Hauptschule in Betrieb, untergebracht in einem Container. Es ist eng dort, aber gemütlich. Bald wird es dort allerdings zu eng werden: Denn für den Herbst gebe es, laut Storch, bereits neun Neuanmeldungen. Momentan sind elf Seestrolche im Hort.

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