Wochen der Wahrheit

Der Kampf um den Aufstieg geht weiter: Gegen Eching schafften die Landsberger, hier links Benjamin Hauke, lediglich einen 1:1-Gleichstand. Foto: Krivec

So recht zufrieden war man beim TSV Landsberg nach dem 1:1 (0:0) beim TSV Eching nicht. An die Leistung der Vorwoche konnte man nicht anknüpfen, doch wenigstens rettete man mit dem späten Ausgleichstreffer noch einen Punkt, der bei der Endabrechnung um Platz acht wichtig werden könnte. Gegen Fürstenfeldbruck (Samstag, 15 Uhr, Hacker-Sportpark) muss jetzt allerdings fast schon ein Sieg her.

Gegen die bestenfalls soliden Echinger tat man sich überraschend schwer und kam über weite Strecken nicht ins Spiel. Die Landsberger Viererkette stand ordentlich, bekam aber – außer beim 1:0 durch Hrgota (48.) – auch nicht sonderlich viel zu tun. Nach vorne lief allerdings nicht viel zusammen, in Mittelfeld und Offensive hatten einige Landsberger einen schwachen Tag erwischt, noch dazu konnte Muriz Salemovic (Mittelfußprellung) nur die letzten 20 Minuten spielen. Trainer Sven Kresin: „Wir waren nicht präsent. Was wir gegen Aichach gut gemacht haben, ist uns diesmal nicht gelungen.“ Vor allem sei man immer wieder daran gescheitert, die „zweiten Bälle“ zu erobern und danach dementsprechend nach vorne zu spielen. „Einmal ist es uns gelungen, dann haben wir ja auch gleich unser Tor gemacht.“ Das 1:1 besorgte der eingewechselte Marco Leszczynski in der 84. Minute – lange freuen konnte er sich darüber nicht, denn schon zwei Minuten später musste er mit einer Roten Karte vom Platz. Absicht sei es wohl keine gewesen, dass er seinen Gegenspieler von hinten an der Wade traf, so Kresin, vertretbar war die Rote Karte dennoch. Damit wird Leszczynski in den nächsten Spielen voraussichtlich gesperrt fehlen, wenn es in die „Wochen der Wahrheit“ geht, wie sie Kresin nennt. „Danach wissen wir, ob wir das Zeug zur Bayernliga haben oder nicht.“ Sowohl gegen Bruck als auch gegen Wolfratshausen habe man „im Hinspiel schlecht ausgeschaut, da müssen wir jetzt Farbe bekennen.“ Für die erste Partie am Samstag muss er noch mit dem bisherigen Kader auskommen, gegen Wolfratshausen könnte dann Roland Krötz sein erstes Pflichtspiel für die Landsberger bestreiten. Der Neuzugang vom SV Apfeldorf laboriert noch an einer Wadenverletzung, steigt jetzt aber wieder voll ins Training ein. „Es wäre gut, falls er spielen kann“, meint sein Coach, „er ist ein Typ, der eine Mannschaft bereichert.“ Bei Matthias Schappert rechnet Kresin nach dessen Mittelfußbruch bestenfalls noch mit „einigen Spielen ganz zum Schluss der Saison.“

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