Wunderbares im Theaterfoyer

Nach der Sommerpause geht es wieder rund im Foyer des Stadttheaters, erstmals am Bundestagswahlsonntag, 27. September. Die Landsberger Kleinkunstbühne s’ Maximilianeum startet in die 18. Saison seit ihrer Gründung im Jahr 1991 – und sie erfreut sich bei stets wechselndem Publikum konstanter Beliebtheit. „Das zeigt, dass die Menschen in und um Landsberg unsere Mischung aus bekannten Gesichtern und Gruppen und neuen Künstlern wunderbar annehmen“, freut sich Vorsitzender Christian Knöferl.

Auch in der demnächst beginnenden und bis Juni 2010 währenden Saison sei es wieder ein Mix aus „Bekannt“ und „Noch nie dagewesen“: Für die Eröffnungsveranstaltung am Wahlsonntag, 27. September, konnte s’ Maximilianeum den Mu- sik-Kabarettisten Chris Boettcher mit seinem aktuellen Programm „Bavarian Super Hero“ verpflichten. Weiter geht es am 25. Oktober mit „Kabarest“, einer Formation aus München. Das Trio erzählt kleine und doch großen Geschichten aus der Landeshauptstadt; die Texte stammen von dem in Landsberg wohlbekannten Karl-Heinz Hummel, der schon mehrfach beim Weihnachtsbrettl der Kleinkunstbühne zu Gast war. Das „Stimmungsbüro Kreitmeier“ gibt sich am 15. November die Ehre – natürlich mit Conny Kreitmeier, die vor drei Jahren, damals frisch gekürt mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, die Gäste im s’ Maximilianeum erfreut. Die Dezember-Veranstaltung (20.) ist traditionsgemäß der Renner der Saison, eine Institution im Programm: das Weihnachtsbrettl. Darauf zu finden ist Lokalmatador Alex Dorow, der diesmal musikalisch begleitet wird von Harfenistin Uschi Laar. Ins Jahr 2010 startet die Kleinkunstbühne am 24. Januar mit einem ganz besonderen Heimspiel, des Duos Rudolf A. Fichtl und Gerhard Abe-Graf: „Schräg vorbei an zwei Hydranten“. Ein satirisch-musikalischer Abend auf höchstem Niveau. Rudi Zapf war schon öfter zu Gast im Landsberger Theaterfoyer. Doch das hindert ihn nicht, am 28. Februar mit der „Zapf’nstreich“-Vollbesetzung zu „Bayerischer Weltmusik“ zu bitten. Im März und April, 21. und 18., kommen mit „Faltsch Wagoni“ und „Fei Scho“ zwei Gruppen zum ersten Mal nach Landsberg, die die Neugier des Publikums wecken sollen. Dies mit „Herz in Fahrt“ und „Vom Landler zum Funk“. „Jetzt oder nie“, sagt am 16. Mai Hans-Herrman Thielke, ein Künstler mit großem Bekanntsheitsgrad. Ihm folgt zum Abschluss des aktuellen Programmes am 20. Juni die Gruppe „Pipeline“ mit Musik aus Irland und Schottland. „Hoffentlich bei schönem Wetter, damit der Traum der Kleinkunstbühne, den Theatergarten zu bespielen endlich wahr wird“, so Armin Federl und Christian Knöferl. Preiserhöhung Ganz ohne Wermutstropfen gelingt der Start im s’ Maximilianeum diesmal nicht: Nach vier Jahren Preisstabilität werden die Eintrittspreise auf 15 Euro angehoben. „Eine Maßnahme, die uns sehr schwer gefallen ist“, bedauert die Kassenwartin Michaele Knöferl, „aber auch ein Verein muss auf einen ausgeglichenen Haushalt achten.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kleinkunstbuehne-landsberg.de. Karten sind im Vorverkauf unter anderem beim KREISBOTEN in Landsberg, Rossmarkt 195, erhältlich.

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