Aktuell knapp 2.000 Infizierte

Zahl der Covid-Patienten auf Normalstation steigt stark an

Coronavirus - Intensivstation Uniklinikum Halle/Saale
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Die Zahl der positiv Getesteten Patienten in Kliniken nimmt stark zu. Laut LGL sollen Ärzte ausdrücklich nur die Patienten als Covid-Patienten melden, bei denen Covid-19 die Ursache für die Behandlung ist. (Symbolbild)
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landkreis – Die Neuinfektionen im Landkreis Landsberg steigen weiter stark an, die Inzidenz liegt heute aber ähnlich wie gestern bei 1479,9. Die Zahl der Covid-Patienten auf Normalstation in bayerischen Kliniken nimmt sehr stark zu, die Zahl der Covid-Intensivpatienten in Bayern sinkt heute aber sogar. Insofern scheint sich der „milde Verlauf“ und die zeitgleich hohe Infektionsrate der Variante Omikron bisher zu bestätigen. Gesundheitsminister Holetschek ruft dennoch weiterhin zum „Kurs der Vorsicht und des Augenmaßes“ im Umgang mit der Pandemie auf. Auch einige Virologen mahnen, dass sich die jetzige Situation in den Krankenhäusern erst in rund zehn Tagen zeigen könne.

Unter diesem Link sind die Zahlen der Einweisungen innerhalb der letzten sieben Tage sowie die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen zu sehen. Dort finden Sie auch die Links zu weiteren Daten. Die Zahlen der Intensivbettenbelegung in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier.

Die aktuell gültigen Corona-Regeln für Bayern finden Sie hier.

+++ Freitag, 28. Januar +++

Die Inzidenz steigt nur leicht und steht heute laut RKI bei 1479,9. Dennoch wurden an das RKI seit gestern 334 Neuinfektionen im Landkreis gemeldet (Infektionen insgesamt seit Pandemiebeginn 13.660). Das Landratsamt geht von einer aktuellen Inzidenz von rund 1.500 aus. Da einige Labormeldungen erst nach 16 Uhr eintreffen, werden diese vom RKI nicht tagesaktuell erfasst, sondern erst am kommenden Tag mitgezählt. Somit hinkt die RKI-Inzidenz der tatsächlichem im Landkreis zeitlich immer etwas hinterher. Aktuell meldet das Landratsamt 1.996 aktuelle Infizierte sowie 510 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Belegung im Klinikum Landsberg ist seit gestern unverändert.

• Die Zahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken sinkt leicht: Laut DIVI liegen aktuell 313 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 18 weniger als gestern. 159 von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der Covid-Patienten, die in Kliniken in Bayern auf Normalstationen eingewiesen werden, steigt weiter an: Das LGL meldet heute 640 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind 43,5 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt stark auf 4,9. Mit 2.072 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 26 Prozent mehr als vor einer Woche - liegen dort 92 Patienten mehr als gestern.

Zu der oft diskutierten Frage, ob ein Patient, der beispielsweise mit einem Beinbruch ins Klinikum eingeliefert und dabei dort positiv getestet wird, als Covid-19-Patient vom LGL gezählt wird, äußert sich eine Sprecherin des LGL wie folgt:

„Wir weisen darauf hin, dass die Verordnung über die Erweiterung der Meldepflicht sich klar auf Hospitalisierungen in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 bezieht. Das heißt: Die zuständigen Ärzte sollen die hospitalisierten Patienten als COVID-19-Patienten melden, wenn es sich nach ihrem Ermessen und ärztlicher Einschätzung um einen COVID-19-Patienten handelt (ein respiratorisch unauffälliger Patient mit einem Beinbruch, der bei der Reihenuntersuchung in der Aufnahme auffällt, müsste nicht als hospitalisierter COVID-19 Patient gemeldet werden).
Alle Fälle, die dann von den Kliniken an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden und vom Gesundheitsamt in das Meldesystem als hospitalisiert eingetragen werden, werden sowohl vom RKI als auch vom LGL als hospitalisierte Fälle gewertet, unabhängig von Eingaben zu Symptomen, Hospitalisierungsgrund und Hospitalisierungsdatum. Das LGL führt zwar regelmäßig Plausibilitätsprüfungen durch, steht jedoch nicht in Kontakt mit den meldenden Ärzten.“

+++ Donnerstag, 27. Januar +++

Die Inzidenz im Landkreis steigt laut RKI auf 1.475. Laut Landratsamt haben sich seit Pandemiebeginn nachweislich 13.336 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Demnach wurden seit gestern 432 Neuinfektionen an das RKI gemeldet. Laut Landratsamt sind 1.858 aktuell Infizierte und 586 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg sind weiterhin neun Covid-Patienten auf der Normalstation untergebracht, ein weiterer muss auf der Intensivstation behandelt werden.

Impfungen: Laut Landratsamt haben gut 79.000 Menschen im Landkreis eine Zweitimpfung erhalten - rund 700 mehr als noch vor einer Woche. Knapp 55.600 haben im Landkreis eine Auffrischungsimpfung geholt - gut 3.000 mehr als noch vor einer Woche. Da sich jeder dort impfen lassen kann, wo er möchte, geben die Zahl aber eher eine Tendenz denn eine Impfquote für den Landkreis speziell.

Wer Fragen rund um das Thema Impfen hat, findet auf der Webseite des Landratsamtes Antworten.

• Die Zahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken bleibt stabil: Laut DIVI liegen aktuell 331 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind neun weniger als gestern. 163 von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der Covid-Patienten, die in Kliniken in Bayern auf Normalstationen eingewiesen werden, steigt weiter an: Das LGL meldet heute 549 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind 43 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 4,2. Mit 1.980 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 19,9 Prozent mehr als vor einer Woche - liegen dort 33 Patienten mehr als gestern.

+++ Mittwoch, 26. Januar +++

Die Inzidenz steigt weiter und liegt heute laut RKI bei 1.368,4. Mit seit Pandemiebeginn 12.904 positiv Getesteten wurden demnach vom Landratsamt bis gestern 16 Uhr 382 neu positiv Getestete gemeldet. Den höchsten Inzidenzwert in Deutschland weist momentan der Stadtkreis Berlin Mitte mit über 3.100 auf. Den bundesweit siebthöchsten Wert hat der Landkreis Dachau mit knapp 2.000.

Das Landratsamt meldet heute 1.676 Infizierte und 584 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg liegt ein mit dem Coronavirus infizierter Patient weniger als gestern. Von den neun Patienten muss ein Covid-19-Patient aber auf der Intensivstation behandelt werden.

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen im Landkreis Landsberg - das Landratsamt spricht von einer Verfünffachung der Inzidenz seit Jahresbeginn - ändert das Contact Tracing Team sein Vorgehen, informiert Landratsamtssprecher Wolfgang Müller. Die telefonische Kontaktaufnahme mit allen per PCR Test positiv Getesteten sei nicht mehr tagesaktuell möglich. „Am bisherigen Spitzentag (24 Januar) wurden dem Landsberger Gesundheitsamt von den Laboren über 600 positive Befunde gemeldet“ so Müller. Trotz eines 60-köpfigen CTT und „täglichen Arbeitszeiten bis in den Abend hinein“ sei die Information aller Betroffener am selben Tag nicht möglich. Deshalb informiere das CTT des Gesundheitsamtes die betroffenen Personen ab sofort bevorzugt per Email über die Quarantänedauer und die Freitestmöglichkeiten. Ein schriftlicher Quarantänebescheid des Landratsamtes Landsberg folge möglichst zeitnah. Nach Beendigung der Quarantäne erhielten alle Betroffenen einen schriftlichen Genesen-Nachweis.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass sich alle Personen mit einem positiven Testergebnis (Schnelltest oder PCR-Test) nach den geltenden Regelungen (Allgemeinverfügung Isolation) umgehend in Quarantäne begeben müssen, unabhängig davon, ob bereits Kontakt mit dem Gesundheitsamt besteht oder bestand.

Auch die Kontaktnachverfolgung beschränke sich deshalb auf vulnerable Gruppen wie Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Personen mit einem positiven Testergebnis bittet das Landratsamt, die engen Kontaktpersonen selbst zu ermitteln, zu verständigen und wenn möglich in ein Formblatt einzutragen, das auf der Internetseite des Landratsamtes abrufbar ist.

• Die Zahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken bleibt bisher noch relativ stabil: Laut DIVI liegen aktuell 340 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind drei mehr als gestern. 172 von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der Covid-Patienten, die in Kliniken in Bayern auf Normalstationen eingewiesen werden, steigt indessen an: Das LGL meldet heute 538 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind gut 43 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 4,1. Mit 1.947 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 17,1 Prozent mehr als vor einer Woche - liegen dort 20 Patienten mehr als gestern.

Zu der oft diskutierten Frage, ob ein Patient, der beispielsweise mit einem Beinbruch ins Klinikum eingeliefert und dabei dort positiv getestet wird, als Covid-19-Patient vom LGL gezählt wird, äußert sich eine Sprecherin des LGL wie folgt:

„Wir weisen darauf hin, dass die Verordnung über die Erweiterung der Meldepflicht sich klar auf Hospitalisierungen in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 bezieht. Das heißt: Die zuständigen Ärzte sollen die hospitalisierten Patienten als COVID-19-Patienten melden, wenn es sich nach ihrem Ermessen und ärztlicher Einschätzung um einen COVID-19-Patienten handelt (ein respiratorisch unauffälliger Patient mit einem Beinbruch, der bei der Reihenuntersuchung in der Aufnahme auffällt, müsste nicht als hospitalisierter COVID-19 Patient gemeldet werden).
Alle Fälle, die dann von den Kliniken an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden und vom Gesundheitsamt in das Meldesystem als hospitalisiert eingetragen werden, werden sowohl vom RKI als auch vom LGL als hospitalisierte Fälle gewertet, unabhängig von Eingaben zu Symptomen, Hospitalisierungsgrund und Hospitalisierungsdatum. Das LGL führt zwar regelmäßig Plausibilitätsprüfungen durch, steht jedoch nicht in Kontakt mit den meldenden Ärzten.“

+++ Dienstag, 25. Januar +++

• Die Inzidenz im Landkreis Landsberg ist erneut angestiegen. Das RKI meldet heute einen Wert von 1.228,7. Mit seit Pandemiebeginn 12.522 insgesamt positiv Getesteten wurden demnach von gestern auf heute 308 Neuinfektionen gemeldet. Aktuell sind laut Landratsamt 1.546 positiv Getestete sowie 596 Kontaktpersonen in Quarantäne.

• Im Klinikum Landsberg werden weiterhin zehn mit dem Coronavirus infizierte Patienten auf der Corona-Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt kein Covid-19-Patient.

• Die Zahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken ist wieder leicht angestiegen: Laut DIVI liegen aktuell 337 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind sieben mehr als gestern. 175 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 475 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind fast 35 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibt bei 3,6. Mit 1.927 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - 16,4 Prozent mehr als vor einer Woche - liegen dort 270 Patienten mehr als gestern.

+++ Montag, 24. Januar +++

• Über das Wochenende ist die Inzidenz im Landkreis relativ stabil geblieben. Heute meldet das RKI den Wert 1.035,4. Mit seit Pandemiebeginn 12.214 insgesamt positiv Getesteten wurden demnach seit Freitagabend 344 Neuinfektionen gemeldet. Aktuell sind laut Landratsamt 1.479  positiv Getestete sowie 635 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg werden weiterhin zehn mit dem Coronavirus infizierte Patienten auf der Corona-Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt kein Covid-19-Patient.

• Die Zahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken nimmt weiterhin ab, allerdings nicht mehr so schnell wie bisher: Laut DIVI liegen aktuell 330 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 14 weniger als am Freitag. 179 von ihnen werden invasiv beatmet. Bundesweit ist die Zahl der Covid-Patienten, die auf Intensivpatienten behandelt werden müssen, bereits wieder gestiegen. Das LGL meldet heute 471 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind 32 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt weiter auf 3,6. Mit 1.657 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - drei Prozent mehr als vor einer Woche - liegen dort zwölf Patienten mehr als gestern.

• Auch in Bayern gelten laut Gesundheitsministerium die am 15. Januar geänderten Corona-Festlegungen des RKI und des Paul-Ehrlich-Instituts für Genesene und für Personen, die mit dem Corona-Impfstoff Johnson und Johnson geimpft wurden. Demnach gilt der Genesenen-Status nur noch drei Monate. Und wer mit Johnson und Johnson geimpft wurde und danach eine Booster-Impfung erhalten hat, hat keinen 2G-Status. Dafür benötigten diese Personen eine zweite Impfung mit einem der mRNA-Impfstoffe Moderna oder BioNTech. Es gebe keine Übergangsfristen.

+++ Freitag, 21. Januar +++

• Heute steigt die Inzidenz im Landkreis auf 1027,9. Mit seit Pandemiebeginn 11.870 positiv Getesteten wurden seit gestern 314 Infektionen neu gemeldet. Laut Landratsamt sind aktuell 1.419 Infizierte und 740 Kontaktpersonen in Quarantäne..

Ein weiterer Landkreisbewohner ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Laut Landratsamt handelt es sich um eine ältere Person mit Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der im Zusammenhangmit dem Virus Gestorbenen im Landkreis auf 118.

Im Klinikum Landsberg sind momentan zehn Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Keiner muss auf der Intensivstation behandelt werden.

• Die Lage in bayerischen Kliniken bleibt weiterhin stabil: Laut DIVI liegen aktuell 344 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 25 weniger als gestern. 200 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute allerdings wieder 446 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind gut 32 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt stark auf 3,4. Mit 1.645 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - nur noch gut ein Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort sechs Patienten weniger als gestern.

+++ Donnerstag, 20. Januar +++

Auch im Landkreis steigt die Inzidenz stark an: Heute meldet das RKI den Wert 902,3. Mit 11.556 seit Pandemiebeginn positiv Infizierten wurden demnach seit gestern 300 Neuinfizierte gemeldet. Laut Landratsam sind inzwischen 1.234 positiv Getestete und 791 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg hat sich die Situation seit gestern nicht geändert: Dort werden weiterhin sechs mit dem Coronavirus infizierte Patienten auf Normalstation behandelt.

Im Testzentrum in Penzing werden laut Landratsamts-Pressesprecher Wolfgang Müller mögliche Priorisierungen bezüglich PCR-Tests am Wochenende erwartet. Bundesweit ist angedacht, PCR-Tests von Personen im Gesundheitswesen oder auch in Schulen etc. zu priorisieren, um aufgrund der aktuell großen Anzahl von PCR-tests für diese Personen ein schnellstmögliches Ergebnis zu bekommen.

• Die Lage in bayerischen Kliniken bleibt bisher stabil: Laut DIVI liegen aktuell 369 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 15 weniger als gestern. 209 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 384 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind gut 15 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibt bei 2,9. Mit 1.651 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - rund fünf Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort elf Patienten weniger als gestern.

+++ Mittwoch, 19. Januar +++

• Die Inzidenz steigt im Landkreis stark an und liegt heute laut RKI bei 825,5 - 180 Punkte höher als gestern. Mit seit Pandemiebeginn insgesamt 11.256 positiv Getesteten wurden demnach seit gestern 321 Neuinfektionen gemeldet. Eine ähnlich hohe Inzidenz weist der Landkreis Fürstenfeldbruck auf. Bei dem starken Anstieg seien wohl auch einige Nachmeldungen, die das RKI jetzt erst habe, informiert Pressesprecher des Landrastamtes Wolfgang Müller.

Laut Landratsamt sind aktuell 1.051 positiv Getestete sowie 699 Kontaktpersonen in Quarantäne. Man erreiche momentan Rekordzahlen, was PCR-Testungen angehe, so Müller. Am Montag habe man 281 PCR-Tests durchgeführt, gestern 272. Bisher seien die Verläufe der Infektion größtenteils symptomlos oder mild, so Müller. In den Behörden oder auch im Klinikum sowie bei der Polizei mache sich die Omikron-Infektionswelle bisher in Bezug auf die Personalstärke nicht bemerkbar.

Im Landkreis werden Omikron-Verdachtsfälle nicht mehr getrennt ausgewiesen. Einerseits seien nahezu alles Infektionen mit Omikron, zudem seien die Labore überlastet und führten keine variantenspezifischen PCR-Tests mehr durch, sagt Müller. Eine Infektion mit Omikron habe auch keine Unterscheidung mehr in Bezug auf Quarantäne oder sonstiges zur Folge.

Das LGL gibt für Bayern insgesamt rund 52.000 Omikron-Infektionen (3.461 sequenziert, der Rest Verdachtsfälle) an.

Im Klinikum Landsberg liegen laut Informationen des Landratsamtes aktuell sechs mit dem Coronavirus infizierte Patienten, auf der Intensivstation muss kein Covid-Patient mehr behandelt werden.

• Laut DIVI liegen aktuell 384 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 10 weniger als gestern. 233 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 376 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind knapp zwölf Prozent mehr als noch vor einer Woche. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt damit auf 2,9. Mit 1.662 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - rund fünf Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort nahezu gleich viele wie gestern (minus sieben).

+++ Dienstag, 18. Januar +++

• Seit gestern gibt laut RKI im Landkreis Landsberg 66 neu positiv Getestete im Landkreis (seit Pandemiebeginn 10.935 nachweislich positiv Getestete). Die Inzidenz ist seit gestern wieder etwas angestiegen und liegt heute bei 645,4. Laut Landratsamt sind aktuell 938 positiv Getestete und 598 Kontakt in Quarantäne.

• Das Landratsamt gibt mittlerweile keine eigenen Zahlen mehr für Omikron-Verdachtsfälle aus. Die Labore seien an ihrer Kapazitätsgrenze, meint Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. Es sei „eh fast alles Omikron“, was gefunden werde.

• Im Klinikum Landsberg liegen mit dem heutigen Tag sieben Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, sechs von ihnen auf der Normalstation, ein Covid-19-Patient muss auf der Intensivstation behandelt werden.

• Laut DIVI liegen aktuell 394 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 11 weniger als gestern. 238 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 353 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, das sind 15 Prozent mehr als noch vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate bleibt bei 2,7. Mit 1.655 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - rund zehn Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 73 mehr als gestern.

• Die Impfquote (Zweitimpfungen) liegt derzeit im Landkreis bei 65,36. Bayernweit liegt sie bei 72,7. Geboostert sind mittlerweile 52.245 Menschen im Landkreis. Das entspricht einer Quote von 43,5 Prozent.

+++ Montag, 17. Januar +++

• Seit Freitag gibt laut RKI im Landkreis Landsberg 239 neu positiv Getestete im Landkreis (seit Pandemiebeginn 10.869 nachweislich positiv Getestete). Die Inzidenz sinkt seit Freitag konstant und liegt heute bei 601,6. Laut Landratsamt sind aktuell 879 positiv Getestete und 515 Kontakt in Quarantäne.

Das Landratsamt meldet inzwischen 759 Omikron-Verdachtsfälle. Bayernweit zählt das LGL 33.973 Verdachtsfälle.

Im Klinikum Landsberg liegen momentan fünf Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, auf der Normalstation, ein Covid-19-Patient muss auf der Intensivstation behandelt werden.

• Laut DIVI liegen aktuell 405 Covid-19-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 30 weniger als am Freitag. 245 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 357 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, gut zwölf Prozent mehr als noch vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate steigt auf 2,7. Mit 1.582 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden, mit dem Coronavirus infizierten Patienten - gut zwölf Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 83 Patienten weniger als am Freitag.

aktuelle Quarantäneregeln: Da die SARS-Cov-2 Virusvariante Omikron mittlerweile in Deutschland vorherrschend ist, gelten bundesweit einheitliche Isolations- und Quarantäneregeln. Zwischen Delta und Omikron werde nicht unterschieden, informiert das Landratsamt:

Für positiv getestete Personen (sog. Indexfälle) gilt:
- Zehn Tage Quarantäne (ab positivem Test oder Symptombeginn). Bedingung: 48 Stunden Symptomfreiheit zum Zeitpunkt des Freitests.
- Freitestung ab Tag sieben ist mit negativem PCR- oder Antigenschnelltest möglich. Bedingung: 48 Stunden Symptomfreiheit zum Zeitpunkt des Freitests.

Für enge Kontaktpersonen gilt:
- zehn Tage Quarantäne
- Freitestmöglichkeit für asymptomatische Personen ab Tag sieben durch einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest, unabhängig vom Impfstatus.

Ausgenomen von der Quarantänepflicht sind folgende Kontaktpersonen:
- vollständig geimpfte Personen plus Auffrischungsimpfung („Geboosterte“),
- genesene Personen (28 bis 90 Tage nach positivem PCR-Test)
- vollständig Geimpfte Personen (15 bis 90 Tage nach zweiter Impfung).

Für alle Kontaktpersonen, auch und insbesondere die nicht quarantänepflichtigen, gilt:
- Bei Symptomen und/oder positivem Selbsttest sofort in Selbstquarantäne zu begeben,
- Meldung an das Gesundheitsamt (gesundheitsamt@lra-ll.bayern.de)
- Kontaktreduzierung und Befolgung der Hygieneregeln werden dringend empfohlen.

+++ Freitag, 14. Januar +++

• Die Inzidenz im Landkreis steigt um knapp hundert Punkte und liegt heute bei 678,4. Mit seit Pandemiebeginn 10.630 positiv Getesteten wurden seit gestern 163 neu positiv Getestete gemeldet. In Quarantäne befinden sich laut Landratsamt 950 positiv Getestete und 333 Kontaktpersonen. Dass diese Zahl abnimmt, liegt an den geänderten Quarantäneregeln, die bei einigen Personen in Quarantäne dazu führt, dass die Quarantäne aufgehoben wird.

Die Belegung mit Covid-Patienten im Klinikum Landsberg ist leicht gestiegen: Aktuell sind dort laut Landratsamt sieben Covid-Patienten untergebracht, einer von ihnen muss auf der Intensivstation behandelt werden.

• Laut DIVI liegen aktuell 435 Covid-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 17 weniger als gestern. 281 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 336 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden, gut sieben Prozent weniger als noch vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate steigt leicht auf 2,6. Mit 1.665 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - knapp zwölf Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 77 Covid-Patienten weniger als gestern.

+++ Donnerstag, 13. Januar +++

• Seit gestern wurden dem RKI vom Gesundheitsministerium für den Landkreis Landsberg 217 neu positiv Getestete Landkreisbewohner gemeldet. Die Inzidenz steigt heute deshalb wieder weit über 500 und liegt aktuell bei 582,6. Dennoch sind laut Landratsamt heute weniger Personen in Quarantäne als gestern: 1.197 positiv Getestete und 345 Kontaktpersonen sind momentan isoliert. Die Zahl der Omikron-Verdachtsfälle steigt leicht auf 539.

Im Klinikum Landsberg liegen zwei Patienten weniger als gestern. Keiner der sechs Patienten muss auf der Intensivstation behandelt werden.

Impfungen: Mit Stand 10. Januar wurden im Landkreis Landsberg 77.314 Zweitimpfungen durchgeführt, dazu kommen 47.839 Auffrischungsimpfungen.

• Laut DIVI liegen aktuell 452 Covid-Patienten auf bayerischen Intensivstationen. Das sind 29 weniger als gestern. 290 von ihnen werden invasiv beatmet. Das LGL meldet heute 333 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden. Die Hospitalisierungsrate sinkt leicht auf 2,5. Mit 1.742 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 13,5 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 18 Covid-Patienten weniger als gestern.

Das RKI geht bei der Hospitalisierungsinzidenz von einem weit höheren Wert aus. Im aktuellen Lagebericht ist zu lesen: „Es wurde eine Schätzung der zu erwartenden Anzahl an verzögert berichteten Hospitalisierungen durchgeführt. Diese zeigt eine deutlich höhere Hospitalisierungsinzidenz als die tagesaktuellen Werte.“ Satt einem bundesweitem Wert von rund 3 rechnet das RKI mit einem Wert von circa 7.

+++ Mittwoch, 12. Januar +++

• Mit seit Pandemiebeginn 10.250 positiv Getesteten wurden seit gestern 87 neu positiv Getestete gemeldet. Die Inzidenz steigt wieder und liegt heute bei 469,3. Die Zahl der Omikronverdachtsfälle (durch variantenspezifischen PCR-Test bestätigt) steigt auf 500. Laut Landratsamt sind aktuell 1.218 positiv Getestete und 462 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg werden weiterhin acht Covid-Patienten behandelt, einer von ihnen muss allerdings auf der Intensivstation behandelt werden.

• Mit Stand heute 481 Covid-Patienten in bayerischen Intensivstationen liegen dort laut DIVI sieben Patienten weniger als gestern. 313, also knapp zwei Drittel von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 336 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden. Die Hospitalisierungsrate steigt deshalb wieder auf 2,6. Mit 1.760 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - gut 15 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 85 Covid-Patienten weniger als gestern.

Wie sich Omikron in Deutschland auswirkt, ist noch nicht konkret absehbar. Die Daten aus Südafrika, wo die Omikron-Welle schon wieder abklingt, seien nicht vergleichbar, da die Gesellschaft dort im Durchschnitt weitaus jünger ist als hier in Deutschland. Zudem haben sich in Südafrika viele Menschen bereits einmal mit dem Coronavirus infiziert. Die Wahrscheinlichkeit, mit Omikron wegen Covid-19 ins Krankenhaus zu müssen, ist niedriger, als das noch bei Delta der Fall war. Dänemark hat inzwischen eine Inzidenz von weit über 2.000. Auch die Hospitalisierungen würden steigen, allerdings nicht in dem Umfang, wie das bei diesen hohen Inzidenzen bisher der Fall war. Dänemark hat allerdings auch eine Impfquote (Zweifachimpfung) von über 80 Prozent (der über Zwölfjährigen), zudem sind bereits viele Einwohner geboostert.

+++ Dienstag, 11. Januar +++

• Die Inzidenz im Landkreis Landsberg ist heute leicht gesunken und liegt bei 436,3. Mit seit Pandemiebeginn 10.163 positiv Getesteten im Landkreis wurden laut RKI seit gestern 34 neu positiv Getestete gemeldet. Die Verdachtsfälle für die hochansteckende Omikron-Variante steigen im Landkreis weiterhin an: Laut Landratsamt liegen dafür inzwischen 389 Verdachtsfälle vor. Eine ausführliche Bestimmung von den Laboren werde nur noch stichprobenweise durchgeführt, informiert Pressesprecher Wolfgang Müller. So wolle man Testkapazitäten schaffen. Die variantenspezifischen PCR-Tests hätten sich laut LGL in Bayern bisher 100prozentig bestätigt.

Laut Landratsamt sind aktuell 1.148 positiv Getestete und 453 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg werden weiterhin acht Covid-Patienten behandelt, keiner von ihnen muss mehr auf der Intensivstation behandelt werden.

• Die Anzahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken sinkt weiterhin: DIVI meldet heute morgen 488 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 17 weniger als gestern. 315 von ihnen müssen laut DIVI invasiv beatmet werden. Laut LGL liegt die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 2,3,. Insgesamt liegen 1.845 Covid-Patienten in bayerischen Kliniken. (Stand gestern).

+++ Montag, 10. Januar +++

• Die Inzidenz im Landkreis Landsberg steigt massiv um über 100 Punkte an und liegt heute bei 443,7. Mit seit Pandemiebeginn 10.129 positiv Getesteten im Landkreis wurden laut RKI seit gestern 137 neu positiv Getestete gemeldet. Das scheint an der hochansteckenden Omikron-Variante zu liegen, zu der die Verdachtsfälle auch im Landkreis stark steigen: Laut Landratsamt liegen dafür inzwischen 375 Verdachtsfälle vor, vier weitere sind per Genom-Sequenzierung bestätigt. Allerdings werde diese ausführliche Bestimmung von den Laboren Laboren nur noch stichprobenweise durchgeführt, informiert Pressesprecher Wolfgang Müller. So wolle man Testkapazitäten schaffen. Die variantenspezifischen PCR-Tests hätten sich laut LGL zudem in Bayern bisher 100prozentig bestätigt.

Laut Landratsamt sind aktuell 1.073 positiv Getestete und 448 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg werden aktuell acht Covid-Patienten behandelt, keiner von ihnen muss mehr auf der Intensivstation behandelt werden.

• Die Anzahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken sinkt weiterhin: DIVI meldet heute morgen 505 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - fünf weniger als gestern. Laut LGL sind das gut 20 Prozent weniger als noch vor einer Woche (Stand LGL: 9. Januar). 315 von ihnen müssen laut DIVI invasiv beatmet werden. Das LGL hat seit gestern keine aktualisierten Daten gemeldet. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt weiterhin bei 2,4, insgesamt liegen (Stand gestern) 1.815 Covid-Patienten in bayerischen Kliniken.

+++ Sonntag, 9. Januar +++

Am Donnerstag ist ein weiterer Mensch im Landkreis an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Laut Landratsamt handelte es sich um eine Person mittleren Alters. Ob sie Vorerkrankungen gehabt habe, sei nicht bekannt. Damit steigt die Anzahl der Corona-Toten im Landkreis auf 117.

• Die Inzidenz steigt stetig. Heute hat der Landkreis die Inzidenz 343,7. Mit seit Pandemiebeginn 9.992 positiv Getesteten sind seit Mittwoch 303 Personen im Landkreis neu positiv auf das Coronavirus getestet worden. Laut Landratsamt sind momentan 1.012 positiv Getestete sowie 450 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Der Anstieg beruht wohl auf der Verbreitung der Omikron-Variante: Im Landkreis gebe es Stand heut 291 Omikron-Verdachtsfälle, meldet Landratsamts-Pressesprecher Wolfgang Müller. Vier weitere sind durch die Genom-Sequenzierung bereits bestätigt. Allerdings zeige sich der variantenspezifische PCR-Test, aufgrund dessen ein Omikron-Verdachtsfall geäußert wird, bisher sehr zuverlässig. In Bayern gibt es laut LGL bereits über 12.000 Omikron-Verdachtsfälle.

• Die Anzahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken sinkt weiterhin: DIVI meldet heute morgen 511 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 44 weniger als noch am Mittwoch. 316 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 318 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden. Die Hospitalisierungsrate sinkt auf 2,4. Mit 1.815 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 11,5 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 264 Covid-Patienten weniger als noch am Mittwoch.

+++ Mittwoch, 5. Januar +++

Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Laut Landratsamt handelt es sich um eine ältere Person mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle im Landkreis auf 116.

Die Inzidenz sinkt wieder leicht unter 250 und steht heute bei 245,4. Mit seit Pandemiebeginn 9.686 positiv Getesteten wurden seit gestern 56 Personen gemeldet, die neu positiv auf das Coronavirus getestet sind. Laut Landratsamt sind aktuell 836 positiv Getestete und 415 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Aktuell meldet das Landratsamt 140 Omikron-Verdachtsfälle, also Personen, bei denen ein variantenspezifischer PCR-Test positiv ausgeschlagen hat. Gestern wurden zum ersten Mal vier endgültig per Genom-Sequenzierung bestätigt. Allerdings bestätigen sich auch laut LGL die meisten (wenn nicht sogar alle) der Verdachtsfälle. Das LGL meldet bayernweit 6.962 Verdachtsfälle für Omikron seit Kalenderwoche 46, zudem 575 Fälle, die bereits durch Genom-Sequenzierung bestätigt wurden.

Omikron in Deutschland: Bis gestern wurden laut RKI zwölf Personen gezählt, die nach einer Omikron-Infektion gestorben sind. 451 Omikron-Infizierte wurden im Krankenhaus behandelt, im Vergleich zu der Zahl der mit Omikron Infizierten (42.536) wenig. Damit scheint sich auch in Deutschland die These zu verhärten, dass die Omikron-variante mildere Krankheitsverläufe hat. In Deutschland sind bisher vor allem jüngere Menschen betroffen: In der Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen wurden mit Stand gestern laut RKI seit KW 46 die mit 19.282 Omikron-Infektionen die meisten der insgesamt gemeldeten 42.536 Omikron-Fälle gemeldet. In der Gruppe der Über-60-Jährigen sind es dagegen nur rund 4.100.

Im Klinikum Landsberg werden weiterhin neun Covid-Patienten behandelt, aber nur noch einer von ihnen liegt auf der Intensivstation.

• Die Anzahl der Covid-Intensivpatienten in bayerischen Kliniken sinkt weiterhin: DIVI meldet heute morgen 555 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 40 als gestern. 347 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 365 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut sieben Prozent weniger als vor einer Woche. Zwar nimmt diese Zahl weiterhin ab, dennoch nicht mehr so stark wie noch vor zwei Wochen. Die Hospitalisierungsrate bleibt dementsprechend bei 2,8. Mit 2.079 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - gut 16 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort auch wieder 27 mehr als noch am Freitag.

+++ Dienstag, 4. Januar +++

Vier der bisher 120 bestehenden Omikron-Verdachtsfälle sind nun mittels Ganz-Genom-Sequenzierung bestätigt worden, teilt Landratsamt-Pressestellenmitarbeiterin Anna Diem mit. „Die Ganz-Genom-Sequenzierung im Labor auf die Omikron-Variante ist aufwendig und zeitintensiv. Deshalb werden bei einem positiven PCR-Test zunächst weitere variantenspezifische PCR-Testungen (vPCR) verwendet, um bereits definierte Virusvarianten (bspw. Omikron) auch ohne Ganz-Genom-Sequenzierung frühzeitig zu erkennen und zu erfassen und entsprechende Quarantäne-Maßnahmen einzuleiten.“

Die Quarantäneregeln für Kontaktpersonen eines mit der Omikron-Variante Infizierten - ein positiver vPCR-Test reicht hier bereits - sind verschärft, betont Diem. Das gelte auch für Geimpfte und Genesene.

• Die Inzidenz im Landkreis ist über 250 gestiegen und liegt heute bei 254,5. Mit seit Pandemiebeginn insgesamt 9.630 positiv Getesteten sind demnach seit gestern 37 positiv Getestete neu gemeldet worden. Aktuell sind laut Landratsamt 846 positiv Getestete und 379 Kontaktpersonen in Quarantäne.

• Inzwischen gibt es im Landkreis Landsberg 104 Omikron-Verdachtsfälle. Die endgültige Bestätigung steht noch aus. Offenbar sind die Labore überlastet. In den meisten Fällen bestätige sich der durch den variantenspezifischen PCR-Test festgestellte Verdacht aber, informiert das Landratsamt.

• Im Klinikum Landsberg werden momentan neun Covid-19-Patienten behandelt. Drei von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Impfungen: Mit Stand 3. Januar wurden im Landkreis Landsberg 76.693 Zweitimpfungen durchgeführt. Auffrischungsimpfungen meldet das Landratsamt 45.142. Da sich jeder Bürger in jedem Landkreis impfen lassen kann, zeigen diese Werte nur ungefähr die Impfquote im Landkreis.

DIVI meldet heute morgen 595 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 49 weniger als am Freitag. 363 von ihnen müssen allerdings immer noch invasiv beatmet werden. Informationen des LGL liegen noch nicht vor. Laut Auskunft auf der Webseite werden dort momentan Wartungsarbeiten durchgeführt.

+++ Montag, 3. Januar +++

• Laut Pressesprecher des Landratsamtes Landsberg Wolfgang Müller gibt es im Landkreis inzwischen 81 Omikron-Verdachtsfälle. Laut mehreren Studien sind die Verläufe bei einer Omikron-Infektion milder als bei der Infektion mit Delta. Dennoch steigen in den Ländern, in denen Omikron bereits vorherrschend ist - Großbritannien, USA, Frankreich und Dänemark - aufgrund extrem steigender Infektionszahlen (in den USA täglich über 400.000) auch die Klinikeinweisungen wieder an, allerdings nicht so stark wie befürchtet. Inzwischen wird auch in Deutschland über verkürzte Quarantänezeiten zum Beispiel bei Geboosterten, die sich mit Omikron infizieren, diskutiert. Um sich zu schützen, wird weiterhin zum Impfen aufgerufen, auch das Tragen einer Maske sei bei Omikron effektiv. Zudem soll auf die Behandlung der Infektion mit dem Medikament Paxlovid gesetzt werden, dass schwere Verläufe verhindern könne. Mehr Informationen zu Omikron hier.

• Die Inzidenz ist auch im Landkreis wieder gestiegen und liegt heute bei 235,5. Aktuell seien 842 positiv Getestete und 351 Kontaktpersonen in Quarantäne, so Müller. Seit Pandemiebeginn werden im Landkreis 9.593 positiv Getestete gezählt. Das sind 90 Personen mehr als am Freitag.

Im Klinikum Landsberg werden momentan acht Covid-Patienten behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation.

DIVI meldet heute morgen 642 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - sechs weniger als am Freitag. 370 von ihnen müssen invasiv beatmet werden, also deutlich mehr als am Freitag. Das LGL meldet heute 373 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut 36 Prozent weniger als vor einer Woche, dennoch gleich viel wie am Freitag. Die Hospitalisierungsrate sinkt leicht auf 2,8. Mit 2.052 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 18,5 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 179 Covid-Patienten weniger als am Freitag.

+++ Freitag, 31. Dezember +++

• Im Landkreis Landsberg sterben zwei weitere Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Damit steigt die Zahl der insgesamt im Landkreis mit Covid-19 gestorbenen Personen auf 115. Laut Landratsamt handelt es sich um zwei ältere Personen mit Vorerkrankungen.

• Die Inzidenz im Landkreis steigt wieder über 200. heute liegt sie bei 207,4. Mit seit Pandemiebeginn 9.509 positiv Getesteten im Landkreis wurden damit seit gestern über 60 Personen neu positiv auf das Coronavirus getestet. Laut Pressesprecher Wolfgang Müller sind aktuell 834 positiv Getestete und 355 enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

DIVI meldet heute morgen 648 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 9 weniger als gestern. 318 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 374 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut 31 Prozent weniger als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate bleibt bei 2,9. Mit 2.231 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 21,5 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 149 Covid-Patienten weniger als gestern.

+++ Donnerstag, 30. Dezember +++

Silvester: Das Landratsamt Landsberg werde, falls Inzidenzwerte/Hospitalisierungen wieder anstiegen, prüfen, „ob ein Alkoholkonsumverbot auf bestimmten Plätzen erlassen wird“, informiert Pressesprecher Wolfgang Müller. Damit wird es für Silvester seitens des Landratsamtes keine solchen konkreten Orte geben. Sollte das ortsbezogene Verbot noch kommen, seien die Außenflächen der Gastronomie davon aber ausgenommen.

Dennoch steht in der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung: „Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegen.“

• Seit gestern wurden 56 Personen neu als positiv getestet gemeldet. Die Inzidenz im Landkreis Landsberg ist wiederum leicht gestiegen und liegt heute bei 172,7. aktuell sind laut Landratsamt 821 positiv Getestete und 326 Kontaktpersonen in Quarantäne - was kaum eine Veränderung gegenüber gestern bedeutet. Im Klinikum Landsberg werden inzwischen nur noch acht Covid-Patienten versorgt, drei von ihnen auf der Intensivstation. Im Landkreis sind heute laut Pressesprecher Wolfgang Müller 41 Omikron-Verdachtsfälle gemeldet - wobei sich der Verdacht (nachgewiesen mittels eines variantenspezifischen PCR-Tests) „sehr wahrscheinlich“ bestätigen werde.

Bezüglich der Virusvariante Omikron kommen aus England und den USA unterschiedliche Informationen. In den USA gebe es kaum schwere Verläufe, äußerst selten Krankenhauseinlieferungen von Personen, die mit dieser Variante infiziert seien. Dennoch werden bis zu 500.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. In Großbritannien hingegen steigt die Zahl der Covid-Patienten in Kliniken heute über 10.000. Dort wurden seit gestern 180.000 Neuinfektionen gemeldet - im Verhältnis also weitaus mehr als in den USA, was die These erhärtet, dass Omikron mildere Verläufe hat, aber aufgrund der hohen Ansteckungsrate dennoch das Gesundheitssystem sowie eventuell auch kritische Infrastrukturen wie Feuerwehr, Polizei oder Notdienste belasten könnte.

Aufgrund der Gefahr, dass wegen zu vieler gleichzeitiger Infektionen mit Omikron kritische Strukturen gefährdet sein könnten, wird bei den Ministerium diskutiert, dass es frühzeitige Freitestmöglichkeiten für Geimpfte und Genesene geben könnte.

DIVI meldet heute morgen 657 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 38 weniger als gestern. 392 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 382 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut 30 Prozent weniger als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate sinkt damit wieder leicht und liegt heute bei 2,9. Mit 2.380 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - rund 22 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 98 Covid-Patienten weniger als gestern.

+++Mittwoch, 29. Dezember +++

• Die Inzidenz steigt wieder leicht und liegt im Landkreis Landsberg heute bei 169,4. Mit seit Pandemiebeginn insgesamt 9.392 positiv Getesteten sind seit gestern 74 neu positiv Getestete gemeldet worden. Da es auch im Landkreis Landsberg bereits 38 Omikron-Verdachtsfälle gibt, könnte der Anstieg der Ansteckungen neben eventuellen Nachmeldungen aus den Feiertagen auch auf diese hochansteckende Variante zurückzuführen sein. Für diese Omikron-Fälle liegt ein positiver variantenspezischer PCR-Test vor, die vollständige Sequenzierung steht noch aus. Laut Pressesprecher Wolfgang Müller sind heute 830 positiv Getestete und 300 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Im Klinikum Landsberg liegen heute nur noch zehn Covid-Patienten, vier von ihnen müssen allerdings weiterhin auf der Intensivstation behandelt werden.

DIVI meldet heute morgen 695 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 31 weniger als gestern. 419 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 393 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut 35 Prozent weniger als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate steigt damit aber wieder leicht an und liegt heute bei 3. Mit 2.478 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - knapp 24 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 31 Covid-Patienten weniger als gestern.

+++ Dienstag, 28. Dezember +++

• Die Inzidenz sinkt weiter und steht heute laut RKI bei 144,6. Mit 9.318 seit Pandemiebeginn nachweislich positiv Getesteten wurden demnach seit gestern nur sieben weitere Personen positiv getestet. Das Landratsamt meldet aktuell 820 positiv Getestete und 269 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das RKI warnt, dass die Zahlen über die Feiertage nicht aussagekräftig seien, da weniger getestet und auch weniger gemeldet werde.

Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes teilt mit, dass die Zahl der Omikron-Verdachtsfälle auch im Landkreis rasant steigt. Inzwischen gebe es mehr als 25 Fälle, bei denen der variantenspezifische Test positiv auf Omikron ausgeschlagen habe. Eine abschließende Sequenzierung sei aber bisher in keinem Fall vorhanden.

Im Klinikum Landsberg werden inzwischen nur noch zwölf Patienten behandelt, vier von ihnen liegen weiterhin auf der Intensivstation.

DIVI meldet heute morgen 726 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 18 weniger als gestern. 436 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 366 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - knapp 40 Prozent weniger als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate sinkt damit stark und liegt heute bei 2,8. Mit 2.509 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - knapp 25 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort zehn Covid-Patienten weniger als gestern.

+++ Montag, 27. Dezember +++

In der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtsfeiertag ist ein weiterer Landkreisbewohner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Laut Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes handelte es sich um eine ältere Person mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Corona-Toten im Landkreis auf 113.

• Die Inzidenz ist über die Weihnachtsfeiertage auch im Landkreis stark gesunken. Heute liegt der Wert im Landkreis Landsberg bei 148,7. Mit seit Pandemiebeginn im Landkreis insgesamt 9.311 nachweislich positiv Getesteten haben sich seit Donnerstag letzter Woche 71 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Laut Diem sind aktuell 857 positiv Getestete und 240 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das RKI warnt jedoch, dass die Zahlen über die Feiertage nicht aussagekräftig seien, da weniger getestet und auch weniger gemeldet werde.

Im Klinikum Landsberg werden momentan 13 Covid-Patienten behandelt, vier von ihnen auf der Intensivstation.

Impfungen: Der Landkreis zählt insgesamt 76.270 Zweitimpfungen sowie 40.919 Auffrischungsimpfungen. Da sich jeder aussuchen darf, in welchem Landkreis er - unabhängig vom Wohnort - impfen lassen möchte, ist die Aussagekraft dieser Zahlen beschränkt. Das zeigt beispielsweise die im Landkreis durchgeführte Zahl der Erstimpfungen (74.641), die niedriger liegt als die Zahl der Zweitimpfungen.

Zu den inzwischen bereits 15 Omikron-Verdachtsfällen, bei denen ein variantenspezifischer PCR-Test positiv ausgeschlagen hatte, gibt es laut Landratsamt noch keine Neuigkeiten. Schlage der variantenspezifische PCR-Test allerdings positiv aus, gelte das als „hochgradiger Verdachtsfall“, betont Pressestellen-Mitarbeiterin im Landratsamt Anna Diem. Eine Bestätigung nach der ausführlichen Sequenzierung des Genoms sei sehr wahrscheinlich.

DIVI meldet heute morgen 744 Covid-Patienten, die momentan auf bayerischen Intensivstationen behandelt werden müssen - 47 weniger als am Donnerstag. 463 von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das LGL meldet heute 504 Covid-Patienten, die innerhalb der letzten sieben Tage in bayerische Krankenhäuser eingeliefert wurden - gut 25 Prozent weniger als vor einer Woche. Die Hospitalisierungsrate sinkt damit auf 3,8. Mit 2.519 insgesamt in bayerischen Krankenhäusern liegenden Covid-Patienten - 24 Prozent weniger als vor einer Woche - liegen dort 147 Covid-Patienten weniger als am vergangenen Donnerstag.

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