Zentral statt regional

Fast verwaist wirkt die riesige Edeka-Baustelle im Landsberger Frauenwald. Foto: Peters

Fast exakt ein Jahr ist es her, dass Landrat Walter Eichner und Landsbergs Oberbürgermeister Ingo Lehmann stolz zur Schaufel griffen, um den ersten symbolischen Spatenstich für das neue Edeka-Logistikzentrum im Frauenwald durchzuführen. Eineinhalb Jahre sollten die Bauarbeiten für das 100 Millionen Euro teure Regionallager dauern, bereits Ende 2011 wollte der Lebensmittelkonzern das Logistikzentrum in Betrieb nehmen. Daraus wird nun jedoch nichts, denn Edeka hat seine Pläne geändert: Frühestens im März 2013 will man jetzt soweit sein.

Ein paar der geplanten Lagerhallen stehen bereits, zumindest ihr Gerippe aus Beton. Ansonsten wirkt die riesige Baustelle ruhig, ja fast verlassen in diesen Tagen. Nur vereinzelt klingen Hammerschläge über das Gelände. Nach Informationen des KREISBOTEN sind die Bauarbeiten bereits seit Dezember fast zum Erliegen gekommen. Der Grund: Statt zum Regionallager will das Unternehmen das Logistikzentrum gleich zum Zentrallager ausbauen. Zudem soll statt einer teilautomatisierten Kommissionieranlage wie bislang geplant nun eine vollautomatisierte Anlage realisiert werden. Bauanträge eingereicht Aufgrund der hohen Komplexität habe man daher in den vergangenen Monaten die bestehenden Planungen anpassen müssen, erklärt Pressesprecher Daniel Rietenbach. Ent­- sprechende Bauanträge, die durch die Konzepterweiterung erst jetzt hätten fertiggestellt werden können, würden sich derzeit im Genehmigungsverfahren befinden. Mit einem Baubeginn der Kommissionier- und Hochregallager rechnet Rietenbacher daher nicht vor September. In Betrieb nehmen will das Unternehmen das Logistikzentrum endgültig im März 2013.

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