Für die Zukunft gebaut

„Es ist bestimmt in Dorf und Stadt ein Glück fürs Volk, wenns Nachwuchs hat“, hat Zimmerermeister Christian Schneider am Freitag vom Dach des zukünftigen Kinderhauses in Holzhausen ausgerufen. Handwerker, Gemeinderäte, Eltern, Großeltern und viele, viele Kinder versammelten sich im Rohbau und Garten zu einem fröhlichen Richtfest für das 1,2 Millionen-Projekt.

„Auch in zwanzig Jahren werden wir mit diesem Haus, das als Passivhaus konzipiert ist, klimatechnisch keine Probleme haben“, freute sich Bürgermeister Josef Lutzenberger, der als Bauherr die Gäste begrüßte und sich bei den ausführenden Handwerksbetrieben und bei Architekt Peter Gradl für die gute Zusammenarbeit bedankte. Träger der Einrichtung ist die Telos-Gesellschaft, die vor zehn Jahren in einem privaten Wohnhaus begann. Ein nachbarschaftliches Geschenk brachte Gemeinderat und Sonnenhof-Wirt Klaus Richter mit: Gemeinsam mit seiner Frau Barbara überreichte er den Kindern ein lustiges und farbenfrohes Gemälde des Holzhauser Malers und Kinderbuchautors Klaus Wingefeld, alias „Claudio“. Einzug nächstes Jahr Bis zum Jahresende müssen sich die 60 Krippen- und Kindergartenkinder, die derzeit den Kindergarten und die Kinderkrippe besuchen, noch die Containerlandschaft teilen, die als Provisorium im Garten eingerichtet wurde. Im neuen Jahr können sie dann in den Neubau umziehen. Zwar wurde das Kinderhaus auf zwei Etagen großzügig geplant, angesichts der großen Nachfrage, die nicht zuletzt durch den Zuzug im Neubaugebiet Seepark entstand, stößt die Einrichtung allerdings schon jetzt an ihre Grenzen. Auch nach der Einweihung des Kinderhauses wird voraussichtlich ein Container im Garten stehen bleiben müssen. Für alle Fälle ist bereits eine ebenerdige Erweiterungsfläche nach Westen reserviert.

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