Die "Zukunft der Region" geehrt – Freisprechung an Berufsschule Landsberg

Dieser Freitag, der 13., ist für 185 Absolventen der Staatlichen Berufsschule ein Glückstag gewesen. Sie nahmen im Rahmen einer Feierstunde ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Landrat Walter Eichner nutzte die Gelegenheit, die Aussicht auf eine Berufsoberschule in Landsberg zu konkretisieren. Einschreibung im März, Start des Lehrbetriebs im September – „das ist vorläufig noch ein Wunsch, aber mein Bauch sagt mir, da könnte was laufen“, orakelte Eichner augenzwinkernd.

18 Elektroniker, 18 Bank- und sechs Bürokaufleute, drei Kaufleute im Einzelhandel und eine Verkäuferin, insgesamt 78 Mechatroniker für PKW beziehungsweise Nutzfahrzeuge, 42 Industriemechaniker und 19 Mechatroniker haben zum Halbjahr ihre Ausbildung abgeschlossen. „Sie haben sich damit eine gute Basis für ihre berufliche Zukunft geschaffen", lobte Eichner. Dies zumal die Landsberger Berufsschule einen besonders guten Ruf habe. Derzeit steckt der Landkreis acht Millionen Euro in einen Anbau für die Fachoberschule und eine neue LKW-Mechatronikerhalle. Ein entsprechendes Fahrzeug wurde bereits vor einigen Monaten angeschafft. „Sie sind die Zukunft für die Region", gab Hubert Schöffmann, stellvertretender Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, den Absolventen mit auf den Weg. Viele Firmen hätten enorme Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Deshalb müsse mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Tasche niemandem angst vor der Zukunft sein. Schöffmann empfahl kontinuierliche Weiterbildung und verwies besonders Ehrgeizige an die Stiftung Begabtenförderung der IHK, bei der man sich um finanzielle Unterstützung während der weiteren Ausbildung bewerben kann. Für die Landsberg-Ammerseebank, die jeweils im Wechsel mit der Sparkasse die Abschlussfeier sponsert, gratulierte Direktor Klaus Schmalholz den frisch gebackenen Fachkräften. „Mit dem Eintritt ins Berufsleben übernehmen Sie auch Verantwortung für Ihren Betrieb", sagte Schmalholz. Er wies darauf hin, dass der Mittelstand die weit überwiegende Anzahl der Arbeitsplätze in der Region biete. Der von der Landsberg-Ammerseebank gestiftete Besten-Preis, ein Einkaufsgutschein über 50 Euro für alle Geschäfte im Landkreis, solle gleich- zeitig ein kleiner Impuls für die regionale Wirtschaft sein. Staatspreise gingen diesmal an fünf der Absolventen, viermal wurde darüber hinaus ein Buchpreis an die Klassenbesten vergeben. Kreishandwerksmeister Ernst Höss übernahm die offizielle Freisprechung der Berufsschüler von ihren Ausbildungsverpflichtungen. Das kontrastreiche musikalische Rahmenprogramm des Abends lieferten die Schulband und der Pianist Daniel Holzhauser. Als Moderatoren fungierten die Absolventen Christina Hofknecht und Fabian Scheidler. Preisträger Staatspreisträger/Klassenbeste wurden Regina Wiedmann, Max Kalaschnikow, Michael Breubeck und Andreas Meindl, Michael Schmid; Klassenbeste/Beste ihres Berufs: Bianca Biernacik, Philipp Kettemer, Felix Kionke und Markus Bauer; Träger des Besten-Preises der Landsberg-Ammerseebank: Jürgen Zimmermann, Manfred Gmelch, Melanie Metzger, Nicole Häußler und Christine Böck.

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