Zurück in der Bezirksliga

Spannung pur: Nach der Niederlage im Hinspiel mussten die Handball-Damen des TSV Landsberg im „Endspiel“ der Bezirksliga Ost gegen die SG Kaufbeuren-Neugablonz unbedingt gewinnen, um sich sowohl Meisterschaft als auch den direk- ten Aufstieg zu sichern. Und mit einer couragierten Leistung holten fuhren sie einen 21:17-Erfolg und spielen somit in der nächsten Saison wieder in der Bezirksliga.

Vor großer und lautstarker Kulisse im Landsberger Sportzentrum – beide Teams wurden von zahlreichen Fans unterstützt – dominierten zunächst beide Abwehrreihen. Den Akteurinnen war die Spannung, mit der sie ins Spiel gegangen waren, deutlich anzumerken, die Abwehr der Lechstädterinnen ging mit vollem Einsatz zur Sache. Mit gut heraus gespielten Treffern konnte Landsberg zwar immer wieder ein Tor vorlegen, doch die Allgäuerinnen glichen das meist postwendend wieder aus (5:5/12.). Die Partie blieb offen, der TSV Landsberg zeigte zwar die besseren spielerischen Ansätze, setzte diese aber nicht wie gewollt in Tore um. Kaufbeuren blieben bis zur Pause (11:10) dran. Tolle Aufholjagd Zu Beginn der zweiten Hälfte dagegen steigerten sich die Lechstädterinnen vor allem im Angriff und zogen schnell auf 14:10 davon (35. Minute). D ie Gäste aber ließen sich davon nicht beeindrucken und nutzen die Landsberger Unsicherheiten im Angriff und starteten postwendend ihre Aufholjagd. Als sie in der 42. Spielminute in Überzahl auch noch ausgleichen konnten (14:14) drohte die Partie zu kippen. Hektik zum Schluss Die Damen um TSV-Coach Günther Enge fingen sich aber wieder, gingen in Führung und nutzen nun endlich ihre spielerische Überlegenheit besser aus (17:14). In der sehr hektischen Schlussphase der Partie mit Endspielcharakter schwächten sich die Gäste immer wieder durch Strafzeiten, was Landsberg geschickt für sich nutzte. Die eigene Abwehr stand stabil und machte den Gästen das Tore werfen schwer, und vorne gelang nun gleich viel mehr. Fast mit dem Schlusspfiff erzielte die starke Lisa Hierstetter das letzte Tor zum 21:17-Endstand. „Beim 14:14 habe ich schon gedacht, dass das Spiel kippt“, blickt TSV-Trainer Günther Enge zurück. „Wir waren aber heute einfach einen Tick besser und kamen dadurch auch nie in Rückstand. Die Mädchen haben eine starke kämpferische Leistung geboten und sich nicht verunsichern lassen, ein verdienter Sieg.“ Für den TSV Landsberg : Margit Steber, Franziska Holl, Nadja Richter (3), Franziska Krämer, Sandra Lehmann, Manuela Bichler (5/3), Mary Saro (1), Raphaela Urban (3), Stefanie Glasow, Lisa Hierstetter (7/2), Simone Glaser (1/1), Anna Hei- merer, Lena Hierstetter (1) und Tamara Dilger.

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