Zurück in der Erfolgsspur?

Nach zwei ernüchternden Niederlagen in Serie sind die Heimerer Schulen Basket Landsberg zurück in der Erfolgsspur. Beim aufstrebenden Tabellenvorletzten und Aufsteiger TG 48 Würzburg gewannen die Mannen von Trainer Sascha Kharchenkov vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit verdient mit 88:75.

Jedoch taten sich die Lechstädter erneut schwer, ins Spiel zu finden. Vielleicht lag es auch an den ungewohnten Bällen eines anderen Herstellers, mit denen kaum eine Mannschaft trainiert und spielt. Auf jeden Fall war die HSB-Wurfquote anfangs schwach. Doch unabhängig vom Spielgerät traf die HSB schlechte Entscheidungen vor allem im Überzahlspiel. Besonders signifikant hierfür, so Kharchenkov, ein „kopfloser Dreier-Versuch“ von Jason Boucher im 4-gegen-1. So gewannen die Hausherren das erste Viertel auch mit 18:13. Mit zunehmender Spieldauer fand die HSB dann aber immer mehr ihren Rhythmus. So besserten sich nun die Wurfquoten insbesondere von Jason Boucher (28 Punkte, 6 von 15 Dreier) und Fabian Kirchhoff (25 Punkte). Und auch die Leistungen von Florian Pejchar und Ralf Erhart überzeugten Kharchenkov mehr als zuletzt. Insbesondere Pejchars Auftritt gibt Anlass zur Hoffnung: „Für ihn ist es eine persönlich schwere Zeit, aber es wird besser“, so der HSB-Coach. Zur Halbzeit stand es ausgeglichen 35:35. Zeit für den Nachwuchs Das dritte Viertel brachte die Entscheidung zu Gunsten der Landsberger. Ausschlaggebend hierfür war vor allem, dass man nun gut zusammenspielte. Michael Teichner arbeitete wieder gut in der Verteidigung und Jeremiah Lawrence (25 Punkte, 12 Rebounds) holte erneut zahlreiche Rebounds. Mit 27:15 gewann die HSB das dritte Viertel und verteidigte diesen Vorsprung im Schlussviertel, sodass Kharchenkov einem diese Saison bisher verletzten Nachwuchsspieler noch drei Minuten Einsatzzeit geben konnte: Florian Fisch kam zu seinem Debüt und wusste auch gleich mit engagierter Defense zu überzeugen, die mit zwei Fastbreakpunkten belohnt wurde. Dennoch hätte Kharchenkov den jungen Spielern gerne noch mehr Einsatzzeit gegeben, doch sei für ihn die Gratwanderung zwischen „gewinnen müssen“ und „Nachwuchskräfte integrieren“ sehr schwer. So konnte er Lukas Klocker nach dessen frühen drei Fouls auch nicht mehr einsetzen, bedankt sich aber gleichzeitig bei ihm für seinen Trainingseifer und dass er auf Grund dessen immer einen Bonus haben wird. Am kommenden Samstag gastiert mit den Coocoon Baskets Weiden ein weiterer Gegner, gegen den bei Normalform ein Sieg Pflicht ist, im Landsberger Sportzentrum. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

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