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Eine Million Euro für Kaufering

Zuschuss zur Sanierung der Mittelschule ist genehmigt

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Die Pläne für die energetischen Sanierung der Kauferinger Mittelschule liegen auf dem Tisch und warten auf die Umsetzung. Auf dem Foto (von links): Hausmeister Günther Hascheck, Konrektor Dietmar Perzl, Rektor Rolf Schütt, Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler sowie Andreas Giampa und Sabine Edenhofer, beide vom Bauamt Kaufering.

Kaufering – Das ist mal eine richtige gute Nachricht. Für die 1,4 Millionen teure Außensanierung der Mittelschule erhält die Marktgemeinde Kaufering einen Zuschuss von genau einer Million Euro von der Regierung von Oberbayern. Das Geld kommt aus dem Topf des vom Bund aufgelegten „Kommunalinvestitionsprogramms Schulinfrastruktur“, kurz „KIP-S“ genannt.

Mit diesen zweckgebundenen Fördergeldern modernisiert die Marktgemeinde das in die Jahre gekommene Gebäude der Mittelschule. Vor allem das Dach und die Fassade werden energetisch saniert. Das ist aber nur der erste Bauabschnitt einer umfassenden Sanierung, sagte Bauamtsleiter Andreas Giampa dem KREISBOTEN. Nach Abschluss der Außensanierung wird die Schule innen saniert. Auch dafür können Zuschüsse aus anderen Töpfen beantragt werden, die allerdings nicht so hoch ausfallen werden wie die Förderung im Rahmen des „KIP-S“.

Die Freude im Rathaus und in der Schule war riesengroß. Zuerst kam die Pressemeldung aus dem Regierungsgebäude, einen Tag später hielten Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler und Bauamtsleiter Andreas Giampa den offiziellen Förderbescheid in den Händen. In einer ersten Reaktion meldete sich Landtagsabgeordnete Gabriele Triebel von den Grünen. In einer Pressemitteilung schrieb sie das sei „ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für meine Heimatgemeinde, die diese Unterstützung dringend braucht, da in den nächsten Jahren noch weitere große Sanierungen anstehen“. Triebel ist nicht nur Landtagsabgeordnete sondern auch 2. Bürgermeisterin und Mitglied im Marktgemeinderat Kaufering.

Nach der Zustellung des Förderbescheids wartet auf Andreas Giampa und Ingenieurin Sabine Edenhofer vom Bauamt viel Arbeit. Die Detailplanung muss erstellt und das Vorhaben ausgeschrieben werden. Die Pläne des Bauamtsleiter sind ehrgeizig. Er möchte noch in diesem Jahr das Bauvorhaben umsetzen.

Auf Schulleiter Ralf Schütt und sein Team kommen durch die Sanierung zusätzliche Koordinierungsarbeiten zu. Allerdings wird der Schulbetrieb mit den 120 Schülern im ersten Bauabschnitt noch nicht groß beeinträchtigt, da die Fassadenarbeiten außen stattfinden. Das wird im 2. Bauabschnitt anders, wenn die Innensanierung beginnt. Schon jetzt suchen Schulleitung und Verwaltung nach Lösungen, wie und vor allem wo ein geregelter Unterricht stattfinden kann. Wahrscheinlich, so Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler wird der Unterricht, außerhalb des Schulgebäudes stattfinden müssen. „Wir stehen allerdings erst am Anfang der Überlegungen“, sagte die Rathauschefin. Der 2. Bauabschnitt wird voraussichtlich erst im Zeitraum 2020/21 beginnen.

Das „Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur“ umfasst für Oberbayern 41,9 Millionen Euro und stammt aus dem Sondervermögen des Bundes zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen. Die Förderung kann durch einen Zuschuss bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgen. „Um an die Fördergelder zu kommen, musste sich die Marktgemeinde speziell dafür bewerben“, sagte Andreas Giampa dem KREISBOTEN. Die Mittelschulsanierung in Kaufering erhielt den Zuschlag als eine von 90 Projekten in Oberbayern.

Besonders erfreulich ist, dass nicht nur die Investitionskosten sich für Kaufering erheblich verringert haben. Die energetische Sanierung wird sich auch langfristig bei den Betriebskosten bemerkbar machen. Das gilt natürlich speziell für die Heizkosten, die die Marktgemeinde als Schulträger bezahlen muss. Der positive Nebeneffekt: Kaufering trägt dann wieder einmal mehr zum Klimaschutz bei.

Siegfried Spörer

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