Zwei Blöcke genügen

Brachte den HCL mit seinem Treffer zum 3:2 auf die Siegerstraße: Pepe Klemm. Foto: Krivec

Wie von den Experten im Umfeld erwartet, tat sich der HC Landsberg gegen den ERC Lechbruck vor 120 Zuschauern lange recht schwer, zumal man verletzungsbedingt lediglich mit zwei Blöcken auflaufen konnte. Am Ende war der 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)-Erfolg aber dann doch ungefährdeter, als es das Ergebnis aussagt.

Unter anderem fehlten bei den Riverkings weiterhin Michael Hess (Handverletzung), Manfred Krauß (beruflich), Alex Wedl (mit dem AEV-Nachwuchs unterwegs) und Ali Endres, der in der vergangenen Woche Vater einer Tochter wurde. Dennoch lief zu Beginn alles nach Wunsch für die Landsberger. Bis zur fünften Minute stellten Ville Dollhofer und Bastian Simmler das Ergebnis bereits mit zwei schönen Treffern auf 2:0. Danach allerdings riss der Faden. Zum einen verkürzte Reiß bereits in der achten Minute auf 2:1, zudem musste beim HCL Crisan nach versuchtem Stockstich gleich für 14 Minuten auf die Strafbank. Die angespannte Personalsituation verschärfte sich dann weiter, als Kapitän Markus Haschka einen Schuss an den Fuß abbekam und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach einer ersten Diagnose kam er zwar mit einer schweren Prellung davon, an einen weiteren Einsatz war aber nicht mehr zu denken. So nutzte dann Pius Pfanzelt für Lechbruck kurz nach Beginn des zweiten Drittels eine Überzahlsituation zum überraschenden, aber zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich aus. Die Gäste sorgten für ein kampfbetontes Spiel und die verbliebenen elf Feldspieler des HCL mussten an diesem Abend mehr laufen, als ihnen lieb war. Mit einer glänzenden kämpferischen Einstellung entschied man die Partie dann allerdings für sich. Zunächst traf Pepe Klemm in Überzahl zum 3:2 (26.), dann erhöhte Speckamp nach der schönsten Kombination des Abends auf 4:2 (39.) und im Schlussabschnitt setzte Zeck einen verdeckten Schlenzer zum 5:2 in die Maschen (47.). Die Gäste fielen nun mehr und mehr durch Undiszipliniertheiten und den Besuch der Strafbank auf, Höhepunkt war die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Kapitän Sitter, der HCL-Torhüter Falkenberger per Crosscheck ins eigene Tor gerammt hatte. Zwar brachten die Lechbrucker eine Minute vor Schluss auch den Puck noch einmal im Gehäuse unter und auf Landsberger Seite vergab Roland Hanemann einen (berechtigten) Penalty, der Sieg geriet allerdings zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Aber auch die Konkurrenz gab sich am vergangenen Wochenende keine Blöße. Die SG Denklingen/EV Landsberg schlug die Augsburger Woodstocks mit 7:2 und ist inzwischen bei ebenfalls 12:2 Punkten bereits auf vier Treffer an den HCL herangerückt. Die SG Oberstdorf/ Sonthofen hielt sich mit 7:0 gegen Bad Bayersoien schadlos und steht nun bei 10:2 Punkten. Für den HCL geht es nun am kommenden Samstag (16.30 Uhr) in Haunstetten gegen die Woodstocks, bevor am 4. Dezember um 18.30 Uhr zuhause das Viertelfinal-Hinspiel im Bayernkrug gegen die Isarrats aus Dingolfing (Landesliga) steigt. Denklingen spielt am Sonntag um 18.30 Uhr zuhause gegen Lechbruck.

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