Für die Prostitution

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So haben die KREISBOTEN-Leserinnen und -Leser abgestimmt.

Landsberg – Die KREISBOTEN-Leserinnen und -Leser haben entschieden: 61 Prozent sprachen sich dafür aus, dass Prostitution nach Überschreiten der 30.000-Einwohner-Marke in der Lechstadt zugelassen werden sollte. Insgesamt haben bis vergangenen Freitag 2.269 Personen auf www.kreisbote.de abgestimmt.

Landsberg könnte bald 30.000 Einwohner erreicht haben. Ab dieser Grenze wäre Prostitution im Stadtgebiet zulässig. Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU) sieht allerdings die Jugend und den öffentlichen Anstand durch solch eine Gewerbeansiedlung gefährdet. Er verwies auf andere Kommunen, die das Verbot von Prostitution auch über 30.000 Einwohner aufrechterhalten. Außerdem sieht Neuner ohnehin keinen Bedarf für derartige Einrichtungen in seiner Stadt: „Wegen der kleinstädtischen und damit überschaubaren Struktur würde ein Landsberger derartige Einrichtungen eher nicht aufsuchen, da er befürchten müsste, hierbei erkannt zu werden“, schrieb der OB an verschiedene öffentliche Einrichtungen.

Der KREISBOTE fragte daraufhin seine Leserinnen und Leser in einer Online-Umfrage um ihre Meinung. Das Ergebnis: 2.269 beteiligten sich an der Umfrage, insgesamt 1.386 sprachen sich für Prostitution in Landsberg, 883 dagegen aus. Auch in den sozialen Netzwerken wurde fleißig diskutiert. Einige führten hier an, dass die entsprechende Gewerbesteuer der Stadt sicherlich zum Vorteil gereichen würde oder dass dadurch neue Jobs geschaffen würden. Andere wiederum folgten der Argumentation Neuners und verwiesen auf derartige Einrichtungen in Augsburg oder München.

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