Nur zwei Häuser am Seeholz

Abgelehnt: Kein drittes Haus auf einem Villengrundstück an der Seeholzstraße. Foto: Nagl

Das Ringen um die Bebauung des Villengrundstücks, das am südlichen Ortsende von Holzhausen direkt an das Naturschutzgebiet „Seeholz“ angrenzt, geht in die nächste Runde. Nachdem die Eigentümerin übersehen hatte, dass ein vom Landratsamt genehmigter Bauvorbescheid für ein geplantes Haus südlich des Bestandes abgelaufen war, verweigerte nun der Uttinger Gemeinderat einem neuerlichen Vorbescheid die Zustimmung.

Noch im vergangenen Jahr hatte die Untere Baubehörde im Landratsamt einen positiven Vorbescheid für einen weiteren, 16x10 Meter großen Neubau im Nord-Westen des Areals erteilt. Der Gemeinderat aber hatte dem Vorhaben nur unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass auf ein zusätzliches Gebäude im Süden des fast 12000 Quadratmeter großen Grundstücks verzichtet wird. Auf der jüngsten Ratssitzung vertraten Renate Standfest und Patrick Schneider (beide GAL) die Auffassung, mit zwei Häusern sei das Baurecht erschöpft. Bürgermeister Josef Lutzenberger (GAL) gab jedoch zu bedenken, dass das Landratsamt bereits für den abgelaufenen Vorbescheid das Einverständnis der Gemeinde ersetzt hat, obwohl der Gemeinderat seine Zu­stimmung verweigert hatte. In einem Grundsatzurteil hatte der Verwaltungsgerichtshof 1979 das Grundstück entgegen der Position der Gemeinde dem Innenbereich zugeordnet. In den vergangenen 30 Jahren habe sich die Lage geändert, meinte Schneider. Schließlich stimmte eine 16:6-Mehrheit gegen den Antrag, die CSU-Fraktion stimmte dem Vorhaben geschlossen zu.

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