Gebühren bleiben stabil

Abfallgebühren werden vorerst nicht erhöht

Mülltonnen
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Auch die Gelbe Tonne war wieder Thema der Kreis- und Finanz-ausschusssitzung.

Landkreis – Endlich mal gute Nachrichten. Wie Fritz Raab, Geschäftsführer der EVA GmbH, in einer Kreis- und Finanzausschusssitzung erklärte, bleiben die Abfallgebühren vorerst stabil.

Während es an einigen Stellen im Landkreis wegen Corona finanziell ganz schön knapp wird, blickt die EVA einem deutlich besseren Jahresabschluss entgegen. Wie Raab im Ausschuss erklärte, hat das Unternehmen 2020 nach jetzigem Stand mit über acht Millionen Euro Überschuss beendet. Davon profitieren auch die Bürger. Der Geschäftsführer verkündete, dass die Gebühren bis 2024 stabil bleiben sollen. Nur bei der Anlieferung von Bauschutt und ähnlichem auf den Wertstoffhöfen wird es etwas teurer. Mit einer Steigerung von etwa zehn Prozent sei hier zu rechnen. Der Grund: Die EVA GmbH gibt das Material an andere Dienstleister weiter und diese haben ihre Preise kürzlich erhöht.

Der Überschuss von acht Millionen wird wohl in den kommenden Jahren auch in einige große Investitionen fließen. Das Gelände in Erbenschwang hat schon 25 Jahre auf dem Buckel. Laut Raab stehen deshalb Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an. Rund dreieinhalb Millionen Euro wird das vermutlich kosten. Zudem soll in Sindelsdorf ein neuer Wertstoffhof entstehen. Dafür wird der in Penzberg geschlossen werden.

Neben den Abfallgebühren sprach Raab in der Sitzung auch das Thema Gelbe Tonne an. Er stellte Vor- und Nachteile der Tonne beziehungsweise der Gelben Säcke vor. Die Tonne sei zwar optisch die bessere Wahl, sie müsse aber auch regelmäßig gereinigt werden. Zudem könnten die Müllwerker nicht erkennen, was in der Tonne ist. Das erhöhe die Chance, dass Menschen ungeeignete Dinge darin entsorgen. Was dann wiederum höhere Kosten für die Entsorgung bedeuten würde. Raabs Fazit: Die Gelben Säcke sollen bleiben. Dafür könnten sie zukünftig alle 14 Tage abgeholt werden.

Die Mitglieder des Kreisausschusses sahen das genauso. Sie stimmten dem Vorschlag zu. Jetzt muss dafür nur noch eine Ausschreibung vorgenommen werden. Ein Zeitrahmen, wann die Änderung des Abholintervalls beginnen soll, wurde nicht festgelegt.

Von Stephanie Novy

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