Vorsichtiger Optimismus

Aktueller Corona-Stand in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau

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Die Krankenhäuser in Weilheim und Schongau zeigen sich vorsichtig optimistisch, was die Corona-Pandemie angeht.

Weilheim-Schongau - Was die Verbreitung der Corona-Pandemie angeht, zeigt sich die Krankenhaus GmbH vorsichtig optimistisch. Zudem gibt sie Auskunft darüber, wie mit Patienten aus Pflegeeinrichtungen umgegangen wird.

In den Krankenhäusern Weilheim und Schongau werden aktuell 23 Patienten, davon 15 Patienten mit einer COVID-19-Infektion sowie acht Verdachtsfälle behandelt (Stand: 16. April). Zwei Patienten bedürfen einer intensivmedizinischen Versorgung. Beatmet werden muss derzeit kein Patient.

Was den bisherigen Verlauf der Pandemie angeht, setzt die Krankenhaus GmbH ein positives Zeichen: „Die Maßnahmen aus dem Notfallplan von Freistaat und Bund beginnen erfreulicher Weise zu wirken. Die Geschwindigkeit der Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt sich und gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus.“ Durch das frühzeitige und konsequente Handeln seien die beiden Krankenhäuser zudem inzwischen für einen dynamischen Verlauf der Corona-Pandemie vergleichsweise gut aufgestellt. „Dies wurde möglich, da jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die zahlreichen Maßnahmen zum Infektionsschutz und Organisationsanpassungen ebenso entschlossen umgesetzt wie beherzt mitgetragen hat.“

Patienten aus Pflegeeinrichtungen

Die Krankenhaus GmbH hat im Zuge der Ausweitung des Infektionsschutzes weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. So werden alle Patienten aus Pflegeeinrichtungen, die in die Krankenhäusern Weilheim und Schongau kommen, als Risikopatienten eingestuft und werden auf COVID-19 getestet. Bis die Testergebnisse vorliegen werden sie vorsorglich auf der Isolierstation aufgenommen und behandelt. „Diese Vorgehensweise bei der Aufnahme ist auch im umgekehrten Fall der Entlassung möglich, um die Pflegeeinrichtungen an diesem kritischen Punkt des Übergangs zu entlasten“, heißt es vonseiten der Krankenhaus GmbH.

Auch auf den Schutz der Mitarbeiter wird großen Wert gelegt. „Unsere Mitarbeiter der Intensivstationen Weilheim und Schongau, die in Kontakt mit beatmeten und an COVID-19 erkrankten Patienten sind, werden für ihren persönlichen Schutz vorsorglich abgestrichen.“

Die Kosten der Abstriche von Klinik-Mitarbeitern werden ausnahmslos von den Krankenkassen beziehungsweise Krankenversicherungen übernommen. Das gilt sowohl für gesetzlich wie für privat versicherte MitarbeiterInnen.

Versorgung der Schmerzpatienten

Für Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen bietet die Chefärztin Dr. Eva Bakemeier ab sofort wieder tagesklinische Diagnostik in Schongau an.

Von Kreisbote

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