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Chef des Impfzentrums steht bei Onlinemeeting Rede und Antwort 

Screenshot: Christian Achmüller während der Online-Veranstaltung.
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Geduldig beantwortete Christian Achmüller, der Chef des Impfzentrums in Peißenberg, die Fragen der Teilnehmer.
  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Weilheim/Landkreis – Das Mehrgenerationenhaus in Weilheim sieht sich als Begegnungsstätte für Menschen. Das Zusammenkommen ist in Pandemie-Zeiten jedoch alles andere als einfach. Deshalb bietet die Einrichtung des Caritasverbands aktuell verstärkt Onlinetreffen an. Neben verschiedenen Bildungsangeboten, Vorträgen und Kursen gab es zuletzt ein Zoom-Meeting zum Thema „Corona-Impfung: Was Sie wissen wollen und sollen“, bei dem der Leiter des Landkreis-Impfzentrums in Peißenberg, Christian Achmüller, Rede und Antwort stand. 

„Schön, dass sie sich für uns heute Zeit nehmen“, freute sich Eva Kaletsch-Lang, vom Mehrgenerationenhaus, die die Veranstaltung moderierte. Zu Beginn stellte Achmüller die Arbeit im Impfzentrum, das seit Ende vergangenen Jahres in Betrieb ist, mit einer ausführlichen Präsentation vor. Im Anschluss konnten die 22 Teilnehmer des Onlinetreffens Fragen an den Chef des Impfzentrums stellen. Die drehten sich zunächst um das Tempo des „Impf-Turbos“. 3 000 Impfungen mit Biontech sowie 150 bis 200 Impfungen mit Moderna werden derzeit wöchentlich in Peißenberg durchgeführt. „Astra-Zeneca wird bei uns nur noch bei Sonderimpfaktionen verwendet“, erklärte Achmüller, der hierfür unter anderem die „Nacht der Impfung“ im MVZ Weilheim in dieser Woche anführte.

Einige Fragen drehten sich dann um die Impfhotline. „Die ist gut ausgelastet“, berichtete Achmüller. Mit Wartezeiten von zehn bis 15 Minuten sollten die Anrufer rechnen. Personell ist die Hotline aktuell schon deutlich besser aufgestellt als zu Beginn. „Wir haben dafür inzwischen das eineinhalbfache an Personal als ursprünglich vorgesehen“, erläuterte Achmüller. Bei den Terminvergaben ist das Impfzentrum nach seinen Angaben derzeit fast tagesaktuell. „Wir impfen gerade die Priorisierungsgruppen 2 und 3. Die 3 sollten wir in drei bis vier Wochen abschließen“, führte Achmüller aus.

Mit allergischen Reaktionen gab es im Impfzentrum bisher kaum Probleme, erläuterte Achmüller auf Nachfrage. Bisher musste auch noch kein Impfstoff weggeschmissen werden. „Bei uns wird jede Impfdose verimpft“, machte Achmüller klar. Wenn genügend Vakzin vorhanden ist ,sollen in Peißenberg täglich 600 Impfungen durchgeführt werden. „Das ist unser Ziel“, so Achmüller, der gleichzeitig betonte, dass die Einrichtung nicht dauerhaft betrieben wird. „Es macht auch keinen Sinn Impfzentren mehrere Jahre am Laufen zu halten“, betonte Achmüller, der rund eine Stunde die Fragen den Interessierten beantwortete.

„Ich bewundere sie mit welcher Ruhe sie das machen“, lobte danach Kaletsch-Lang. Lob gab es auch von den Teilnehmern, die jetzt mehr über das Impfen wissen. „Die Botschaft an alle lautet, jeder, der geimpft werden möchte, sollte sich registrieren lassen“, schloss Kaletsch-Lang die Onlineveranstaltung.

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