1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Schongau-Weilheim

Der Kreisbote wünscht viel Spaß beim Feiern

Erstellt:

Von: Stephanie Novy

Kommentare

Symbolfoto: Kleiner Hund mit Partyhut.
Silvester ohne Feuerwerk? Ein offizielles Verbot gibt es nicht. Viele Tiere würden sich aber sicherlich über eine Nacht ohne Lärm freuen. © Symbolfoto: PantherMedia/LynneAlbright

Landkreis – Was für ein Jahr! Einige werden sicherlich froh sein, heute um Mitternacht einen Haken hinter 2022 setzen zu können und auf ein besseres 2023 hoffen. Doch wie rutscht es sich am besten ins neue Jahr?

Die Geschmäcker sind doch recht unterschiedlich: Die einen wollen Party pur, die anderen feiern lieber im kleinen Kreis mit Freunden oder Familie. Der ein oder andere freut sich vielleicht auch auf einen Abend in Jogginghose auf der Couch.

Und dann ist da natürlich noch die Frage nach dem Feuerwerk. Das Thema scheint die Gemüter zu spalten. Von verschiedenen Seiten hört man immer wieder, dass man doch möglichst auf das Feuerwerk verzichten sollte. Weilheims Bürgermeister Markus Loth bat zum Beispiel die Kreisstädter erst kürzlich darum. Auch Organisationen wie etwa der LBV Bayern rufen zum Feuerwerk-Verzicht auf. Die Deutsche Umwelthilfe hatte sogar an das Bundesinnenministerium appelliert, Feuerwerk an Silvester grundsätzlich zu verbieten.

Gute Gründe dafür gibt es durchaus. Abgesehen von der Feinstaubbelastung entstehen auch unzählige Tonnen an Müll. Für Tiere – egal ob das Reh im Wald oder die Mieze im Haus – bedeutet das Geböller und Geblitze zudem großen Stress. Des Weiteren steigt das Risiko von Bränden und Unfällen.

Auf der anderen Seite wird von Feuerwerks-Liebhabern angebracht, dass die Feinstaubbelastung recht gering ausfällt. Laut Umweltbundesamt gehen nur etwa ein Prozent der Feinstaubbelastung auf Feuerwerk zurück – auf das Jahr gerechnet. Der der Bundesverband Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk gibt zudem an, dass ein Großteil der Feuerwerkskörper aus Altpapier und Holz bestünde.

Was die Verletzungsgefahr angeht: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie sprechen zwar von zahlreichen Verletzungen. Allerdings: die meisten stünden im Zusammenhang mit illegalen Feuerwerkskörpern und Alkohol.

Ob es nun also mit Feuerwerk ins neue Jahr geht oder nicht – das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Das Team vom Kreisboten wünscht jedenfalls all seinen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2023!

Bilder, Videos und aktuelle Ereignisse aus Ihrer Heimat: Besuchen Sie den Kreisboten Weilheim-Schongau auch auf Facebook

Auch interessant

Kommentare