600 Anrufer pro Tag

Hotline des Impfzentrums überlastet

Impfpass Corona
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Die Hotline zur Anmeldung für die Corona-Impfung ist überlastet.

Landkreis ‒ Um sich impfen zu lassen, muss über die Hotline des Impfzentrums ein Termin vereinbart werden. Doch die Chance durchzukommen, ist aufgrund des Andrangs niedrig.

Das Impfzentrum ist seit dem 27. Dezember im Einsatz. Die Hotline zur Anmeldung ist freigeschaltet. Das Anrufer-Aufkommen ist unerwartet hoch, wie das Landratsamt mitteilt und hat den Betreiber des Impfzentrums überrascht. So sollen es allein am vergangenen Sonntag über 600 Anrufer gewesen sein. Dadurch komme es natürlich zu Wartezeiten. Die ersten 25 Anrufer erhalten einen Hinweis, dass die Leitungen belegt sind. Die restlichen Anrufer bekommen das Besetztzeichen. Die Johanniter arbeiten an einer besseren Lösung.

Das Landratsamt bittet um Verständnis, dass sich gerade in den ersten Tagen und Wochen bis mehr Impfstoff vorhanden ist, ausschließlich Angehörige der höchsten Priorität auf diesem Weg melden, um die Impfzentren nicht zu überlasten. Es sollten sich daher, nur Personen an die Hotline wenden, die der höchsten Priorität angehören. Infos zur Priorität.

„Bei der Festlegung und Priorisierung des Impfzugangs geht es nicht um Wertschätzung bestimmter Bevölkerungs- oder Berufsgruppen, sondern um den Schutz jener Gruppen, deren hohe Gefährdung und Verwundbarkeit durch das Coronavirus sich die letzten Monate immer wieder gezeigt hat“, betont das Landratsamt.

Über den erweiterten Zugang zum Impfangebot, z.B. durch die Öffnung der Impfung für eine nachfolgende Prioritätengruppe wird rechtzeitig öffentlich informiert.

Gerade in den ersten Wochen wird der überwiegende Teil der Impfungen durch die mobilen Impfteams in den Pflegeeinrichtungen geleistet.

Von Kreisbote

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