Inzidenz über 100

Shoppen nur mit negativem Test im Landkreis Weilheim-Schongau

Symbolfoto: Corona Schnelltest
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Wer in ein Geschäft will, muss zuvor einen Corona-Test machen.
  • vonAstrid Neumann
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Landkreis - Im Landkreis Weilheim-Schongau lag der 7-Tage-Inzidenzwert nach dem aktuellen Stand der Veröffentlichung des Robert Koch-Institutes an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100. Damit gelten für den Landkreis ab dem morgigen Dienstag folgende inzidenzabhängige Corona-Regeln:

Treffen mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie einer weiteren Person – Kinder werden nicht mitgezählt – sind erlaubt. Ferner ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftliche organisierten Betreuungsgemeinschaften aus höchstens zwei Haushalten zulässig.

Von 22 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt .Ausgenommen sind:: medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle oder andere medizinische unaufschiebbare Behandlungen; Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeit oder unaufschiebbarer Ausbildungszweck; Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrecht
unaufschiebbare Betreuungunterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger; die Begleitung Sterbender; Handlungen zur Versorgung von Tieren und ähnlich gewichtige unabweisbare Gründe.

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleitungs- und Handwerksbetriebe ist untersagt – „Click & Collect“ ist möglich. Weiterhin ohne vorherige Terminvereinbarung sind für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Landengeschäfte geöffnet: der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser,
Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel; Märkte sind untersagt. Ausgenommen ist nur der Verkauf von Lebensmitteln. Verkauf von Pflanzen und Blumen ist untersagt. Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden nicht länger den bedarfsnotwendigen Ladengeschäften zugeordnet, die Öffnung dieser Ladengeschäfte ist untersagt.

Das sog. „Click & Meet“ ist auch in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 liegt, zulässig. Bei Ladengeschäften, welche das sog. „Click & Meet“, d.h. mit Terminvereinbarung, anbieten, muss der Kunde vor Einlass einen Nachweis über ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vor dem Termin vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests auf das Vorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen, wobei das Ergebnis eines Selbsttests nach gegenwärtigem Stand nur dann als nachgewiesen anerkannt werden kann, wenn dieser vor Ort unter Aufsicht vorgenommen wurde.

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, wie zum Beispiel Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe sind nach wie vor untersagt. Dienstleistungen der Friseure sowie im hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang die nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege dürfen unter Einhaltung des Hygienekonzeptes mit Terminvereinbarung weiterhin angeboten werden.

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