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Verein Sternenhimmel Allgäu spendet 5 000 Euro an Tafeln des Landkreises

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Von: Mihriban Dincel

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Spendenübergabe
Bei der Spendenübergabe (v.li.): Alexander Geiger, Ursula Floßmann, Rudolf Fischer, Eva-Maria Muche, Andrea Jochner-Weiß, Stefan Schütz und Ulrich Geiger. © Dincel

Landkreis – Die Zeiten sind für die Einrichtungen der Tafel besonders herausfordernd. Steigende Preise und Kundenzahlen erschweren die Arbeit der Ehrenamtlichen. Finanzielle Unterstützung erhielten sie jedoch kürzlich durch eine Spende des Vereins Sternenhimmel Allgäu.

Den Verein gibt es seit dem Jahr 2018. Er wurde vom Familienunternehmen Geiger Facility Management ins Leben gerufen, weswegen auch die Geschäftsführer Ulrich Geiger und sein Sohn Alexander Geiger bei der Spendenübergabe dabei waren. „Wer ein Unternehmen führt, muss auch etwas zurückgeben“, so Ulrich Geiger über die Gründung des Vereins. Die Summe setzt sich dabei aus Geldern von rund 50 Fördermitgliedern, Spenden von Lieferanten und Kunden sowie den Einnahmen der Kaffeeautomaten der Firmengruppe zusammen.

Bereits zum fünften Mal spendet der Verein unter anderem an den Landkreis Weilheim-Schongau. Insgesamt 60 000 Euro sind es in diesem Jahr für gemeinnützige Zwecke. Der Landkreis erhielt 5 000 Euro davon. An welche Einrichtungen diese Gelder gehen, darf der Landkreis dabei selbst entscheiden. Heuer erhielten die Tafeln Weilheim, Schongau und Penzberg sowie der Peißenberger Gabentisch die Unterstützung von jeweils 1 250 Euro. „Die Tafeln sind seit der Flüchtlingskrise 2016 und auch aktuell durch die Situation besonders gefordert“, so Andrea Jochner-Weiß. Was dort ehrenamtlich geleistet werde und die Verwertung übriggebliebener Lebensmittel sei sehr lobenswert, sagte die Landrätin.

Geiger und seinem Sohn sei es eine Herzensangelegenheit immer selbst vor Ort zu sein, um die Spenden zu übergeben. Und alle Vertreter der Tafeln waren dankbar für diese großzügige Unterstützung. So erklärte Eva-Maria Muche von der Weilheimer Tafel, dass sich die Kundenzahl aktuell stark erhöht hätte. Rudolf Fischer aus dem Leitungsteam des Peißenberger Gabentisches gab an, dass die Spendengelder für den notwendigen Zukauf verwendet werden.

Auch Ursula Floßmann und Christina Geiger vom Leitungsteam der Penzberger Tafel sprachen über das Thema Zukauf. „Die Waren, die uns von Läden und den Märkten übergeben werden, reichen nur für die Hälfte der Kunden. Der Rest muss zugekauft werden“, so Geiger. Stefan Schütz von der Schongauer Tafel sprach die steigende Inflation an, die auch viele Einheimische in große Not bringe und damit den Bedarf an der Tafel vergrößere.

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