Mehr Aufwand, längere Dauer

Vollsperrung der Hohenpeißenberger Umfahrung verlängert

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Die Böschung ist abgeflacht, am Bruch wird nachgegraben und die Rutschscholle ausgebaut. Bis die Vollsperrung aufgehoben werden kann, wird es noch dauern.

Hohenpeißenberg – Die Arbeiten zur Sanierung des Böschungsrutschs an der B 472 im Süden von Hohenpeißenberg gestalten sich aufwendiger als erwartet. Das teilt das Staatliche Bauamt Weilheim mit. Die Vollsperrung der Ortsumgehung Hohenpeißenberg dauert damit bis voraussichtlich Ende August. Das ursprüngliche Ziel war der Ferienbeginn.

Ein Großteil des rund 210 Meter langen Böschungsbruchs sei schon abgeflacht und mit zwei Lagen Grobschotter gesichert. Auch der massive Stützkörper am Böschungsfuß und unter der Fahrbahn ist in diesem Bereich hergestellt. Allerdings: „Der Bruch verläuft viel tiefer und weiter unter die Fahrbahn hinein“, begründet das Staatliche Bauamt die Verlängerung der Vollsperrung. „Es muss deutlich mehr Boden ausgebaut und durch Schotter ersetzt werden.“

Die Bauzeiten für den Abtrag der Rutschscholle und die Verfüllung der abgeflachten Böschung können daher nicht eingehalten werden. Der Termin für den Einbau der neuen Asphaltschichten wurde auf Ende August verschoben. Die beauftrage Baufirma arbeite mit Hochdruck an der Sanierung des verbliebenen Böschungsabschnitts.

Neuer Stichtag für das Ende der Vollsperrung ist der 31. August. Die Umleitung durch Hohenpeißenberg beginnt und endet an den Anschlussstellen Hohenpeißenberg Ost und Hohenpeißenberg West.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig, Unterbrechungen und weitere Verzögerungen sind daher nicht ausgeschlossen.

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