Dringlichkeitsantrag

Die Linke fordert kostenlose FFP2-Masken für Sozialleistungsbeziehende

Masken und Geldscheine
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Die FFP2-Masken sind deutlich teurer, als die einfacheren Modelle. Die Linke fordert im Kreistag Unterstützung vom Landkreis.

Region – Die Bayerische Regierung hat beschlossen, dass ab Montag, 18. Januar, die FFP2-Masken beim Einkaufen und im ÖPNV Pflicht sind.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begründet diesen Schritt damit, dass diese Masken die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum reduzieren würden – speziell für den Träger. Er sieht darin auch eine Chance für den Einzelhandel, um baldmöglichst wieder öffnen zu können.

Die Linke im Kreistag Weilheim-Schongau nennt es eine „überstürzte Entscheidung“, bei der „offensichtlich Menschen mit geringem finanziellem Einkommen nicht im Blick“ waren. In einem Dringlichkeitsantrag an den Kreistag fordert die Fraktion deshalb, dass allen Sozialleistungsbeziehenden im Landkreis die FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

In Apotheken würden diese zwischen vier und fünf Euro kosten. „Im Hartz-IV-Satz sind lediglich 16,11 Euro für die Gesundheitspflege vorgesehen.“ Davon müssten bereits Produkte wie Damenhygieneartikel, Zahnpasta und auch Medikamente bezahlt werden.

Von Kreisbote

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