Ehrenamtliche Arbeit: BRK ist auf Unterstützung der Bürger angewiesen

Rotes Kreuz sucht Förderer

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Mit diesem Team wirbt der BRK-Kreisverband um neue Fördermitglieder.

Landkreis – Das Rote Kreuz ist alleiniger Durchführender des Rettungsdienstes im Landkreis Weilheim-Schongau. Ohne die ehrenamtlichen Helfer wäre eine Bewältigung größerer oder spezieller Einsatzlagen nicht möglich, wie Kreisgeschäftsführer Hans Eberl erklärt.

Rund 1 400 registrierte aktive Mitglieder erbringen jährlich in den Rot-Kreuz-Gemeinschaften Bereitschaft, Wasserwacht und Jugendrotkreuz mehrere zehntausend ehrenamtliche Stunden.

Die freiwilligen Helfer bilden unter anderem sogenannte Schnell-Einsatzgruppen zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Jährlich sind sie so immerhin bei rund 150 Einsätzen gefordert. Als Helfer-vor-Ort haben sie 2019 bei 701 Einsätzen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückend Erste Hilfe geleistet. Auch in der Rettungshundestaffel, im Kriseninterventionsdienst, dem Betreuungsdienst oder der Einsatzleitung sind sie aktiv. Die Wasserwachten betreiben Wach- und Rettungsdienst an den Gewässern und das Jugendrotkreuz engagiert sich in der Jugendarbeit.

All diese Leistungen erfolgen ehrenamtlich – „die Ausbildung, persönliche und technische Ausstattung, die Einsatzfahrzeuge und deren Unterbringung verschlingen jedoch jährlich mehrere 100 000 Euro, für die keinerlei Refinanzierungsmöglichkeit besteht“, erklärt Eberl.

Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit ist das BRK daher auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen, die Beiträge der Fördermitglieder fließen ausschließlich in diese örtlichen Tätigkeiten. Mitglieder des Kreisverbands Weilheim-Schongau sind seit Ende Juli wieder unterwegs und versuchen in den Haushalten im Landkreis neue Unterstützer für das BRK zu gewinnen.

Von Kreisbote

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