Kapazität fast verdoppelt

Weitere Beatmungsplätze an Krankenhäusern in Schongau und Weilheim

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Einem Stufen-Konzept folgend ist eine weitere schrittweise Erhöhung der Beatmungskapazitäten möglich.

Landkreis – Die Kapazität an Beatmungsplätzen in den Krankenhäusern Schongau und Weilheim ist mittlerweile fast verdoppelt worden. Auf Nachfrage des Kreisboten schätzte Thomas Lippmann, Geschäftsführer der beiden Standorte, Mitte der Woche die Lage ein.

„Aktuell ist ein Trend hin zu einer Zunahme an schweren Fällen zu beobachten, wodurch sich der Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten weiter erhöht“, schilderte Lippmann mit Blick auf die Krankenhäuser in Schongau und Weilheim. Schongau kommt nun auf 13 statt auf sieben Beatmungsplätze; Weilheim verdoppelte seine Kapazität von acht auf 16.

So wurde in Weilheim zunächst der Aufwachraum zur temporären Intensivstation mit acht Beatmungsplätzen umgewandelt. Inzwischen sind diese Plätze auf die Überwachungsstation IMC (Intermediate Care) verlegt. „Damit schaffen wir kurze Wege zur bestehenden Intensivstation, welche räumlich unmittelbar angrenzt“, erklärt Lippmann. „Gleichzeitig ist die IMC für eine Intensivversorgung bereits technisch optimal ausgestattet.“

In Schongau wurden zunächst in den bestehenden Räumen der Intensivstation weitere Beatmungsplätze aufgebaut. Inzwischen wurde zusätzlich ein angrenzender Diagnostikraum umgewandelt.

Einem Stufen-Konzept folgend ist eine weitere schrittweise Erhöhung möglich, so Lippman. „Die entsprechenden Vorbereitungen sind getroffen.“ 

ras

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