Lockerungen an beiden Standorten

Wieder Besuch in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau möglich

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Der Triage-Punkt ist weiter eine wichtige Station auf dem Weg ins Krankenhaus.

Landkreis – Die Krankenhäuser des Landkreises Weilheim-Schongau nutzten die Neuregelungen des Freistaates, um Patientenbesuche zu ermöglichen. Seit Sonntag sind wieder Besuche durch eine einzige Kontaktperson möglich. Hierfür wurden Hygiene-Maßnahmen vorbereitet und Besucherzonen geschaffen, um den Abstand einhalten zu können.

Jeder Patient kann täglich durch eine feste und stets gleiche Kontaktperson besucht werden. Das kann der Ehegatte oder Lebenspartner sein, ein Mitglied des eigenen Hausstands, Verwandte in gerader Linie, zum Beispiel Geschwister, oder auch eine andere durch den Patienten festgelegte Person, wie ein Freund oder Nachbar.

Die Besucher registrieren sich zunächst am Eingang bei den Security-Mitarbeitern, anschließend erfolgt der Zugang ins Krankenhaus über den Triage-Punkt. Hier schließt medizinisches Fachpersonal mögliche Symptome aus und erklärt das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Nur gesunden Personen ist ein Besuch gestattet. Sowohl Besucher als auch besuchte Patienten müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.

Treffpunkt sind die eingerichteten Besucherzonen. In Schongau ist es die Cafeteria und in Weilheim das Foyer. Zu beachten sind die festen Zeiten: Diese sind von 9 bis 11 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Die Besuche sind täglich für jeweils 20 Minuten vorgesehen, um gerade in der Anfangsphase möglichst vielen Patienten diesen zu ermöglichen.

Denn beispielsweise in Schongau bietet die vorgesehene Zone nur Platz für fünf Besucher. So bildeten sich am Muttertag in beiden Häusern kurze Staus. Doch alle Beteiligten setzten die Vorgaben gewissenhaft und einsichtig durch. Sie sei zuerst skeptisch gewesen, doch das erste Fazit sei positiv, schilderte Krankenhaus-Sprecherin Isa Berndt. „Es lief super“.

„Für viele Patienten war es sehr schwer, ihre Angehörigen nicht sehen zu können“, weiß Geschäftsführer Thomas Lippmann. „Umso mehr freut es uns, dass unsere Patienten jetzt wieder Besuche empfangen können.“ Für den Besuch bei Patienten der Akutgeriatrie bedarf es einer vorherigen ärztlichen Freigabe.

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